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Malwida von Meysenbug, geboren 1816 in Kassel, war eine bedeutende Schriftstellerin, die sich zeitlebens für Demokratie und die Emanzipation der Frau einsetzte. Begeistert von den Ideen der Revolution von 1848, studierte sie an der „Hamburger Hochschule für das weibliche Geschlecht“ und emigrierte 1852 nach England, um einer drohenden Inhaftierung zu entkommen. In London verkehrte sie in Emigrantenkreisen und lernte Persönlichkeiten wie Johanna und Gottfried Kinkel, Carl Schurz, Giuseppe Mazzini und Alexander Herzen kennen. Letzterer wurde zum Mentor, dessen Tochter Olga ihre Pflegetochter wurde. Nach Aufenthalten in Paris, Bayreuth und Florenz ließ sie sich 1877 in Rom nieder. Ihre Freundschaften mit berühmten Zeitgenossen wie Cosima und Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und Romain Rolland prägten ihr Leben und machten sie zu einer herausragenden Figur ihrer Zeit. Ihre Auseinandersetzung mit Politik, Gesellschaft, Bildung und der ökonomischen Unabhängigkeit der Frau sicherte ihr einen wichtigen Platz in der frühen Frauenbewegung. Malwida von Meysenbug starb am 26. April 1903 in Rom. Anlässlich ihres 100. Todestages 2003 veröffentlicht die Malwida von Meysenbug-Gesellschaft eine reich bebilderte Publikation, die ihr Leben und Werk beleuchtet. Wissenschaftler aus Japan, England und Deutschland untersuchen ihre Vita, den historischen Kontext, ihre politische Haltung sowie ihre Gedanken zur Emanzipation und zu Kunst, Musik, Phi
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Malwida von Meysenbug zum 100. Todestag 2003, Vera Leuschner
- Idioma
- Publicado en
- 2003
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