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Reisen des Ritters John Mandeville vom Heiligen Land ins ferne Asien

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Die wenigsten kennen ihn heute noch, aber im Mittelalter war der Bericht des Engländers John Mandeville eines der bekanntesten und beliebtesten Reisebücher. Der vorliegende Reisebericht kursierte zunächst in zahlreichen Handschriften und avancierte nach Erfindung des Buchdrucks zu einem der ersten Bestseller. Mandevilles Journal, ursprünglich in französischer Sprache geschrieben, ist eine einzigartige Darstellung des Weltwissens seiner Zeit, eine Summe der Reiseberichte des 13. und 14. Jahrhunderts und damit geradezu eine Enzyklopädie des Reisens im Mittelalter. Im 19. Jahrhundert kamen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Schilderungen auf. Hatte Mandeville wirklich seine Reisen selbst unternommen? Hatte er die wunderlichen Länder und Städte wirklich gesehen, von denen er so anschaulich berichtet? War er tatsächlich im Heiligen Land gewesen und bis nach China, an den Hof des Großkhans der Mongolen, gereist? Bei all den offenen Fragen bleibt heute die Erkenntnis: Mandevilles Bericht ist ein spannendes Zeugnis mittelalterlichen Lebens und Denkens, einer Epoche, als die Welt noch weitgehend unentdeckt war.

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Reisen des Ritters John Mandeville vom Heiligen Land ins ferne Asien, John

Idioma
Publicado en
2004
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(Tapa dura)
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Título
Reisen des Ritters John Mandeville vom Heiligen Land ins ferne Asien
Idioma
Alemán
Autores
John
Editorial
Ed. Erdmann
Publicado en
2004
Formato
Tapa dura
Páginas
300
ISBN10
3865030106
ISBN13
9783865030108
Serie
Título original
Les voyages d'outremer
Calificación
3,5 de 5
Descripción
Die wenigsten kennen ihn heute noch, aber im Mittelalter war der Bericht des Engländers John Mandeville eines der bekanntesten und beliebtesten Reisebücher. Der vorliegende Reisebericht kursierte zunächst in zahlreichen Handschriften und avancierte nach Erfindung des Buchdrucks zu einem der ersten Bestseller. Mandevilles Journal, ursprünglich in französischer Sprache geschrieben, ist eine einzigartige Darstellung des Weltwissens seiner Zeit, eine Summe der Reiseberichte des 13. und 14. Jahrhunderts und damit geradezu eine Enzyklopädie des Reisens im Mittelalter. Im 19. Jahrhundert kamen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Schilderungen auf. Hatte Mandeville wirklich seine Reisen selbst unternommen? Hatte er die wunderlichen Länder und Städte wirklich gesehen, von denen er so anschaulich berichtet? War er tatsächlich im Heiligen Land gewesen und bis nach China, an den Hof des Großkhans der Mongolen, gereist? Bei all den offenen Fragen bleibt heute die Erkenntnis: Mandevilles Bericht ist ein spannendes Zeugnis mittelalterlichen Lebens und Denkens, einer Epoche, als die Welt noch weitgehend unentdeckt war.