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Carl Vaernet

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  • 327 páginas
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In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden zahlreiche pseudowissenschaftliche und oft tödliche Experimente an Häftlingen durchgeführt, darunter auch an homosexuellen Männern, die durch Zwangsmaßnahmen „geheilt“ werden sollten. Der dänische Arzt und SS-Sturmbannführer Carl Værnet implantierte im KZ Buchenwald eine von ihm entwickelte „künstliche Drüse“, die männliche Hormone abgeben sollte, um homosexuelle Häftlinge zur Heterosexualität zu „überzeugen“. Mindestens zwei Gefangene starben an den Folgen dieser Eingriffe. Nach dem Krieg wurde Værnet verhaftet, entkam jedoch durch Flucht nach Argentinien und blieb für seine Verbrechen unbestraft. Er starb unbehelligt im Exil. Værnet war ein typischer „Biedermann“, der, getrieben von einem unstillbaren Sendungsbewusstsein und pseudowissenschaftlichen Ideen, bereit war, alles zu tun, um seine Ziele zu erreichen. Die vier Autoren haben umfangreiche Recherchen durchgeführt und zuvor unzugängliche Archivmaterialien sowie Interviews mit Værnets Kindern und einer überlebenden Versuchsperson genutzt, um eine NS-Biographie zu erstellen, die die „Banalität des Bösen“ verdeutlicht. Sie bieten Einblicke in die Funktionsweise der nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie und beleuchten die wenig bekannte, aber interessante Situation Dänemarks während der deutschen Besatzung von 1940 bis 1945 sowie deren Aufarbeitung nach der Befreiung.

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Carl Vaernet, Hans Davidsen-Nielsen

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2004
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