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Die Stärkung des Sozialen

Leben im neuen Wohlfahrtsstaat

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Castel bereichert die aktuelle Debatte um eine politische Theorie sozialer Ungleichheit und gibt neue Anstöße zu einer soziologisch fundierten und juristisch informierten Auseinandersetzung mit der Neuordnung des Sozialstaats. Die soziale Unsicherheit kehrt zurück. In Zeiten des Wirtschaftswachstums war sie allenfalls eine Randerscheinung. Heute gefährdet sie den Fortbestand der »Gesellschaft der Ähnlichen «, die zwar keine absolute Gleichheit, aber den Schutz der Grundrechte und soziale Absicherung garantierte. Konkret regt Castel an, die Vielzahl der Zuwendungen, Modelle und Systeme zusammenzuführen, die parallel zu den hergebrachten Sozialleistungen entstanden sind und so ein »homogenes Rechtssystem« zu schaffen. Rechte und Absicherungen, die an einen stabilen Erwerbsstatus geknüpft waren, könnten von diesem entkoppelt und auf die Person des Arbeitnehmers übertragen werden. Seine Schlussfolgerung lautet: »Der nunmehr mobilen Arbeitswelt und dem unberechenbaren Markt müsste eigentlich ein flexiblerer Sozialstaat entsprechen.«

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Die Stärkung des Sozialen, Robert Castel

Idioma
Publicado en
2005
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Título
Die Stärkung des Sozialen
Subtítulo
Leben im neuen Wohlfahrtsstaat
Idioma
Alemán
Editorial
Hamburger Ed.
Publicado en
2005
ISBN10
3936096511
ISBN13
9783936096514
Serie
Descripción
Castel bereichert die aktuelle Debatte um eine politische Theorie sozialer Ungleichheit und gibt neue Anstöße zu einer soziologisch fundierten und juristisch informierten Auseinandersetzung mit der Neuordnung des Sozialstaats. Die soziale Unsicherheit kehrt zurück. In Zeiten des Wirtschaftswachstums war sie allenfalls eine Randerscheinung. Heute gefährdet sie den Fortbestand der »Gesellschaft der Ähnlichen «, die zwar keine absolute Gleichheit, aber den Schutz der Grundrechte und soziale Absicherung garantierte. Konkret regt Castel an, die Vielzahl der Zuwendungen, Modelle und Systeme zusammenzuführen, die parallel zu den hergebrachten Sozialleistungen entstanden sind und so ein »homogenes Rechtssystem« zu schaffen. Rechte und Absicherungen, die an einen stabilen Erwerbsstatus geknüpft waren, könnten von diesem entkoppelt und auf die Person des Arbeitnehmers übertragen werden. Seine Schlussfolgerung lautet: »Der nunmehr mobilen Arbeitswelt und dem unberechenbaren Markt müsste eigentlich ein flexiblerer Sozialstaat entsprechen.«