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Zwischen Wien und London

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  • 302 páginas
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Sir George von Franckenstein war von 1920 bis 1938 Österreichs Botschafter in London und hatte zuvor als Jugendfreund von Hugo von Hofmannsthal an verschiedenen kaiserlichen Gesandtschaften in St. Petersburg, Rom und Tokio gedient. Seine während des Zweiten Weltkriegs in England verfassten Memoiren, die bislang nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden, bieten tiefgehende Einblicke in die kritischen Phasen der österreichischen Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg und insbesondere vor dem „Anschluss“ an Hitler-Deutschland. Der Autor schildert lebhaft das Leben am russischen Zaren- und am japanischen Kaiserhof zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Während des Ersten Weltkriegs war er in Konstantinopel tätig und nahm 1919 als österreichischer Delegierter an den Friedensverhandlungen in Saint Germain teil. Besonders seine Zeit als Botschafter in London vor 1938 ist von großem politischen Interesse. Als herausragender Repräsentant der alten österreichischen Kultur gewann er die Sympathie führender Kreise und verlieh der Gesandtschaft seines kleinen Heimatlandes eine über deren politisches Gewicht hinausgehende Bedeutung. Zudem wird seine tiefe Freundschaft mit Hugo von Hofmannsthal beleuchtet, dessen Briefe an Franckenstein hier erstmals veröffentlicht werden. Das Vorwort zur deutschen Erstausgabe stammt von Otto von Habsburg, während eine historische Einleitung von Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt verfasst wurde.

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Zwischen Wien und London, Georg von Franckenstein

Idioma
Publicado en
2005
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
7,99 €

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Título
Zwischen Wien und London
Idioma
Alemán
Editorial
Stocker
Publicado en
2005
Formato
Tapa dura
Páginas
302
ISBN10
3702010920
ISBN13
9783702010928
Serie
Descripción
Sir George von Franckenstein war von 1920 bis 1938 Österreichs Botschafter in London und hatte zuvor als Jugendfreund von Hugo von Hofmannsthal an verschiedenen kaiserlichen Gesandtschaften in St. Petersburg, Rom und Tokio gedient. Seine während des Zweiten Weltkriegs in England verfassten Memoiren, die bislang nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden, bieten tiefgehende Einblicke in die kritischen Phasen der österreichischen Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg und insbesondere vor dem „Anschluss“ an Hitler-Deutschland. Der Autor schildert lebhaft das Leben am russischen Zaren- und am japanischen Kaiserhof zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Während des Ersten Weltkriegs war er in Konstantinopel tätig und nahm 1919 als österreichischer Delegierter an den Friedensverhandlungen in Saint Germain teil. Besonders seine Zeit als Botschafter in London vor 1938 ist von großem politischen Interesse. Als herausragender Repräsentant der alten österreichischen Kultur gewann er die Sympathie führender Kreise und verlieh der Gesandtschaft seines kleinen Heimatlandes eine über deren politisches Gewicht hinausgehende Bedeutung. Zudem wird seine tiefe Freundschaft mit Hugo von Hofmannsthal beleuchtet, dessen Briefe an Franckenstein hier erstmals veröffentlicht werden. Das Vorwort zur deutschen Erstausgabe stammt von Otto von Habsburg, während eine historische Einleitung von Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt verfasst wurde.