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Liebe

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Nichts ist heutzutage so wenig selbstverständlich wie die Liebe, die mit hohen Erwartungen und Hoffnungen auf Sinn beladen ist. In unserer technisierten Welt wird sie zum einzigen Freiraum für den Einzelnen, wo weniger die Beziehung zum anderen, sondern vielmehr die Selbstverwirklichung im Vordergrund steht. Da die Liebe nicht mehr gesellschaftlichen Regeln oder ökonomischen Vernunft gehorchen muss, ist ihre Basis das vergängliche Gefühl geworden. Der Austausch zwischen Privatleben und Gesellschaft findet in Bezug auf die Liebe nicht mehr statt. Was kann man tun? Zunächst ist es wichtig, klug und differenziert über die Liebe und ihre Facetten nachzudenken, wie es der italienische Psychoanalytiker und Philosoph Umberto Galimberti in seinem Werk tut. In neunzehn Kapiteln behandelt er Themen wie Begehren, Geld, Einsamkeit, Idealisierung, Verführung, Scham, Verrat und Eifersucht, und lüftet so den Dschungel der Liebe. Gleichzeitig reflektiert er die Geschichte der Auseinandersetzung mit der Liebe, von Platon über Rousseau bis zu Freud und Sartre. Am Ende lieben wir vielleicht nicht besser, aber klüger.

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Liebe, Umberto Galimberti

Idioma
Publicado en
2006
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(Tapa dura)
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Título
Liebe
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
2006
Formato
Tapa dura
ISBN10
3406542093
ISBN13
9783406542091
Serie
Etiquetas
No ficción
Título original
Le cose dell' amore
Descripción
Nichts ist heutzutage so wenig selbstverständlich wie die Liebe, die mit hohen Erwartungen und Hoffnungen auf Sinn beladen ist. In unserer technisierten Welt wird sie zum einzigen Freiraum für den Einzelnen, wo weniger die Beziehung zum anderen, sondern vielmehr die Selbstverwirklichung im Vordergrund steht. Da die Liebe nicht mehr gesellschaftlichen Regeln oder ökonomischen Vernunft gehorchen muss, ist ihre Basis das vergängliche Gefühl geworden. Der Austausch zwischen Privatleben und Gesellschaft findet in Bezug auf die Liebe nicht mehr statt. Was kann man tun? Zunächst ist es wichtig, klug und differenziert über die Liebe und ihre Facetten nachzudenken, wie es der italienische Psychoanalytiker und Philosoph Umberto Galimberti in seinem Werk tut. In neunzehn Kapiteln behandelt er Themen wie Begehren, Geld, Einsamkeit, Idealisierung, Verführung, Scham, Verrat und Eifersucht, und lüftet so den Dschungel der Liebe. Gleichzeitig reflektiert er die Geschichte der Auseinandersetzung mit der Liebe, von Platon über Rousseau bis zu Freud und Sartre. Am Ende lieben wir vielleicht nicht besser, aber klüger.