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Iwans Krieg

Die Rote Armee, 1939 - 1945

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Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Russland wurde bisher vorwiegend aus der Perspektive der Sowjet-Diktatur und ihrer Generäle erzählt. Wenig ist über das Leben des „gewöhnlichen“ russischen Soldaten bekannt, der oft als „Iwan“ bezeichnet wurde. Die brutale Realität seines Alltags, seine Träume und sein Sterben bleiben weitgehend unerforscht. Die englische Historikerin Catherine Merridale hat in ihrer Forschung Pionierarbeit geleistet, indem sie sich auf die einfachen russischen Infanteristen konzentriert. Millionen von ihnen starben, wurden in Selbstmordkommandos geschickt oder erfroren in Kriegsgefangenenlagern. Merridale hat Briefe, Tagebücher und militärische Berichte untersucht, in Stalins Geheimdienstarchiven geforscht und mit zahlreichen Überlebenden gesprochen. So gelingt es ihr, hinter die stalinistische Propaganda zu blicken, die Helden schaffen wollte, während die Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung gegen deutsche Panzer geschickt wurden. Sie beleuchtet den Mut, Patriotismus, die Ängste und Rachegefühle der Soldaten, die Hitlers Armeen in blutigen Kämpfen besiegten. Ihre Arbeit wird als „glänzend geschrieben“ und als ergreifende Erzählung über das Leiden im Zweiten Weltkrieg gewürdigt.

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Iwans Krieg, Catherine Merridale

Idioma
Publicado en
2007
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(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
4,79 €

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4,1
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Subtítulo
Die Rote Armee, 1939 - 1945
Idioma
Alemán
Editorial
Weltbild
Publicado en
2007
Formato
Tapa dura
Páginas
538
ISBN10
3828908314
ISBN13
9783828908314
Serie
Primera publicación
2005
Título original
Ivan's War: Life and Death in the Red Army, 1939-1945
Calificación
4,05 de 5
Descripción
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Russland wurde bisher vorwiegend aus der Perspektive der Sowjet-Diktatur und ihrer Generäle erzählt. Wenig ist über das Leben des „gewöhnlichen“ russischen Soldaten bekannt, der oft als „Iwan“ bezeichnet wurde. Die brutale Realität seines Alltags, seine Träume und sein Sterben bleiben weitgehend unerforscht. Die englische Historikerin Catherine Merridale hat in ihrer Forschung Pionierarbeit geleistet, indem sie sich auf die einfachen russischen Infanteristen konzentriert. Millionen von ihnen starben, wurden in Selbstmordkommandos geschickt oder erfroren in Kriegsgefangenenlagern. Merridale hat Briefe, Tagebücher und militärische Berichte untersucht, in Stalins Geheimdienstarchiven geforscht und mit zahlreichen Überlebenden gesprochen. So gelingt es ihr, hinter die stalinistische Propaganda zu blicken, die Helden schaffen wollte, während die Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung gegen deutsche Panzer geschickt wurden. Sie beleuchtet den Mut, Patriotismus, die Ängste und Rachegefühle der Soldaten, die Hitlers Armeen in blutigen Kämpfen besiegten. Ihre Arbeit wird als „glänzend geschrieben“ und als ergreifende Erzählung über das Leiden im Zweiten Weltkrieg gewürdigt.