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Zur Literatur Yasmina Rezas

"Ecrire hors saison". Die Perspektive des Alters im Werk einer jungen Autorin

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  • 145 páginas
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Yasmina Reza ist mit den Theaterstücken Kunst, Dreimal Leben und Ein spanisches Stück die weltweit meist gespielte zeitgenössische Dramatikerin. Der Erfolg ihrer Stücke macht Reza zum «Liebling des internationalen Boulevards», zur «richtigen Autorin für amüsante Lifestyleprobleme»; so ist es im Feuilleton immer wieder zu lesen. Derartige Etikettierungen aber verdanken sich einzig einem großen Mißverständnis, denn Reza bietet ihrem Publikum nur auf den ersten Blick leichtverdauliche Kost. Auf den zweiten Blick erweisen sich ihre Texte als kritische Diagnose der Moderne, als Sektion des Jugendkultes, als Abgesang auf die «Poetik der Oberfläche» der Postmoderne. Positives Movens dieser Kritik und gleichzeitig strukturbildendes Moment der Textproduktion Rezas bis hin zum Roman Adam Haberberg (2003) ist die Perspektive des Alters, die sich durch eine antimoderne und zugleich nicht postmoderne Einstellung zur Welt und zum Leben auszeichnet.

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Zur Literatur Yasmina Rezas, Ulrike Oehlsen

Idioma
Publicado en
2006
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(Tapa blanda)
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Título
Zur Literatur Yasmina Rezas
Subtítulo
"Ecrire hors saison". Die Perspektive des Alters im Werk einer jungen Autorin
Idioma
Alemán
Editorial
Peter Lang
Publicado en
2006
Formato
Tapa blanda
Páginas
145
ISBN10
3631556357
ISBN13
9783631556351
Serie
Descripción
Yasmina Reza ist mit den Theaterstücken Kunst, Dreimal Leben und Ein spanisches Stück die weltweit meist gespielte zeitgenössische Dramatikerin. Der Erfolg ihrer Stücke macht Reza zum «Liebling des internationalen Boulevards», zur «richtigen Autorin für amüsante Lifestyleprobleme»; so ist es im Feuilleton immer wieder zu lesen. Derartige Etikettierungen aber verdanken sich einzig einem großen Mißverständnis, denn Reza bietet ihrem Publikum nur auf den ersten Blick leichtverdauliche Kost. Auf den zweiten Blick erweisen sich ihre Texte als kritische Diagnose der Moderne, als Sektion des Jugendkultes, als Abgesang auf die «Poetik der Oberfläche» der Postmoderne. Positives Movens dieser Kritik und gleichzeitig strukturbildendes Moment der Textproduktion Rezas bis hin zum Roman Adam Haberberg (2003) ist die Perspektive des Alters, die sich durch eine antimoderne und zugleich nicht postmoderne Einstellung zur Welt und zum Leben auszeichnet.