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Kurz nach der Gründung der ersten Kolonien erlebte das griechische Sizilien während der archaischen und klassischen Epoche eine kulturelle und literarische Blüte, die der im Mutterland in nichts nachstand. Auf verschiedenen Gebieten wurden Stesichoros, Epicharm, Empedokles und Gorgias zu wegweisenden Figuren, deren gemeinsame Verwurzelung in der frühkolonialen Welt hier umfassend und unter Einbeziehung nicht-literarischer Quellen dargestellt wird. Es entsteht das Bild einer lebendigen Kulturlandschaft, deren Eigenart durch ein (post)koloniales Bewusstsein für Sprache und Identität geprägt ist und die die gesamtgriechische Geistesgeschichte in vielfältiger Weise befruchtet hat. Die Inhaltsübersicht umfasst: Einleitung, die Soziolinguistik des antiken Sizilien, Stesichoros' neue Chorlyrik, seinen Umgang mit dem Mythos, die Literarisierung des Alltags durch Epicharms Komödie, Themen und Parodien bei Epicharm, Empedokles als Sprachschöpfer und seine Sprachphilosophie, Gorgias und die 'Erfindung' der Rhetorik, sowie die Rolle von Rhetorik, Magie und Gesetzgebung im kolonialen Raum. Die Schlussbetrachtung und ein Appendix zu den vorgriechischen Sprachen Siziliens runden die Analyse ab.
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Sikelismos, Andreas Willi
- Idioma
- Publicado en
- 2008
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