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Hermann und Hedwig Stehr im Briefwechsel mit Gerhart und Margarete Hauptmann

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  • 262 páginas
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Die Schriftsteller Hermann Stehr und Gerhart Hauptmann verband seit 1898 eine persönliche Beziehung, die zeitweise von enger Freundschaft geprägt war. Ihr gemeinsames Streben nach einem literarischen Stil jenseits des Naturalismus bildete das Zentrum ihrer Partnerschaft. Stehrs radikal-visionäre Erzählprosa korrespondierte mit Hauptmanns neoromantischen Schreibversuchen und seiner Hinwendung zum griechischen Mythos. In den Romanen „Der Narr in Christo Emanuel Quint“ und „Der Heiligenhof“ finden sich gemeinsame Themen religiöser Erfahrungen. Mit der Anerkennung Stehrs als „hervorragendster der gegenwärtig in Deutschland wirkenden Prosadichter“ im Jahr 1919 intensivieren sich jedoch die Spannungen zwischen dem Volksschullehrer und seinem berühmteren Freund und Mäzen. Diese Spannungen sind auch politischer Natur, da beide um die Repräsentanz des schlesischen Geistes konkurrieren, was sich nach der Inanspruchnahme Stehrs durch die NS-Kulturpolitik nach 1933 verschärft. Die Erstedition des Briefwechsels, die auf Hauptmanns Briefnachlass basiert, ergänzt den Dialog um die Perspektiven ihrer Ehefrauen. Eine ausführliche biographische und literaturwissenschaftliche Einleitung rekonstruiert die Beziehung der Autoren unter dem Titel „Brüder im heiligen Geist? Tragik einer Dichter-Freundschaft“. Ein Anhang bietet wichtige Einblicke in die Entwicklung der postnaturalistischen Literatur und die schlesische Geistesgeschichte der Moderne.

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Hermann und Hedwig Stehr im Briefwechsel mit Gerhart und Margarete Hauptmann, Hermann Stehr

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2008
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