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Den Bann brechen

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Religion ist, wie jedes andere menschliche oder nichtmenschliche Phänomen, den Naturgesetzen unterworfen und somit auch naturwissenschaftlich erforschbar. So lautet Daniel Dennetts These. In seiner Untersuchung konzentriert er sich vor allem auf die Gründe und Bedingungen für die Entstehung der Religion, ihre verschiedenen Erscheinungsformen und Ausprägungen sowie auf die Mannigfaltigkeit ihrer Inhalte. Um Handlungsstrategien im Umgang mit religiösen Auswüchsen aller Art entwickeln zu können, muß man zunächst ihre Grundlagen verstehen. Warum hat die menschliche Evolution ein so kostspieliges Phänomen hervorgebracht und am Leben gehalten? Wem nützt die Religion? Ist es wahrscheinlich, daß Religiosität genetisch bedingt ist? Oder sind es eher religiöse »Meme«, die sich erfolgreicher vermehrt haben als ihre Konkurrenten? Bei dem Versuch, aus Glauben Wissen zu machen, sind einige Hindernisse zu überwinden. So ist die Erforschung für heilig gehaltener Phänomene häufig mit einem Tabu belegt, einem »Bann«, den es zu brechen gilt, auch auf die Gefahr hin, den erforschten Gegenstand damit eventuell zu beschädigen. Die Religion kann, ebenso wie die Politik, die Philosophie oder andere Kulturphänomene, ihre Legitimität nur behaupten, wenn sie sich der wissenschaftlichen Analyse stellt.

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Den Bann brechen, D. C. Dennett

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa dura)
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Título
Den Bann brechen
Idioma
Alemán
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
531
ISBN10
3458710116
ISBN13
9783458710110
Serie
Título original
Breaking the spell
Calificación
3,85 de 5
Descripción
Religion ist, wie jedes andere menschliche oder nichtmenschliche Phänomen, den Naturgesetzen unterworfen und somit auch naturwissenschaftlich erforschbar. So lautet Daniel Dennetts These. In seiner Untersuchung konzentriert er sich vor allem auf die Gründe und Bedingungen für die Entstehung der Religion, ihre verschiedenen Erscheinungsformen und Ausprägungen sowie auf die Mannigfaltigkeit ihrer Inhalte. Um Handlungsstrategien im Umgang mit religiösen Auswüchsen aller Art entwickeln zu können, muß man zunächst ihre Grundlagen verstehen. Warum hat die menschliche Evolution ein so kostspieliges Phänomen hervorgebracht und am Leben gehalten? Wem nützt die Religion? Ist es wahrscheinlich, daß Religiosität genetisch bedingt ist? Oder sind es eher religiöse »Meme«, die sich erfolgreicher vermehrt haben als ihre Konkurrenten? Bei dem Versuch, aus Glauben Wissen zu machen, sind einige Hindernisse zu überwinden. So ist die Erforschung für heilig gehaltener Phänomene häufig mit einem Tabu belegt, einem »Bann«, den es zu brechen gilt, auch auf die Gefahr hin, den erforschten Gegenstand damit eventuell zu beschädigen. Die Religion kann, ebenso wie die Politik, die Philosophie oder andere Kulturphänomene, ihre Legitimität nur behaupten, wenn sie sich der wissenschaftlichen Analyse stellt.