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Bittersüße Heimat

Bericht aus dem Inneren der Türkei

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Necla Kelek reist durch die Türkei, von europäischem Istanbul bis ins wilde Kurdistan, und entdeckt ein Land voller Geschichte und Schönheit, dessen Bewohner jedoch heimatlos wirken. In Ankara nimmt sie Abschied von ihrem Lieblingsonkel, einem Mann der Republik, was ihre Hoffnung auf eine europäisch geprägte Türkei zunichte macht. Präsident Gül erklärt, man sei mit der Geschichte im Reinen, während Ministerpräsident Erdogan die Unfehlbarkeit der Religion betont. Der Genozid an den Armeniern bleibt ein Tabu, und Christen leben versteckt. Kelek schildert ihre Begegnungen mit alten Eliten und neuen Mächten, etwa in einem Militärgespräch und beim Amt für Religion, einer milliardenschweren Institution. In ihrer ostanatolischen Heimat fällt ihr auf, dass die Öffentlichkeit männerdominiert ist. Sie erzählt von einer erfolgreichen, unverheirateten Fabrikdirektorin, die von ihrem Teejungen kontrolliert wird, und von Frauen, die gegen Ehrenmorde kämpfen. Auch die Befreiung einer jungen Kurdin mit deutschem Pass wird thematisiert. Keleks Bericht offenbart die inneren Konflikte der Türkei, die politischen Widersprüche und sozialen Brüche, die das Land zunehmend prägen. Woher kommt, wohin treibt die Türkei?

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Bittersüße Heimat, Necla Kelek

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa dura),
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Muy Bueno
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1,39 €

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Subtítulo
Bericht aus dem Inneren der Türkei
Idioma
Alemán
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
302
ISBN10
3462040421
ISBN13
9783462040425
Serie
Título original
Bittersüße Heimat
Calificación
3,7 de 5
Descripción
Necla Kelek reist durch die Türkei, von europäischem Istanbul bis ins wilde Kurdistan, und entdeckt ein Land voller Geschichte und Schönheit, dessen Bewohner jedoch heimatlos wirken. In Ankara nimmt sie Abschied von ihrem Lieblingsonkel, einem Mann der Republik, was ihre Hoffnung auf eine europäisch geprägte Türkei zunichte macht. Präsident Gül erklärt, man sei mit der Geschichte im Reinen, während Ministerpräsident Erdogan die Unfehlbarkeit der Religion betont. Der Genozid an den Armeniern bleibt ein Tabu, und Christen leben versteckt. Kelek schildert ihre Begegnungen mit alten Eliten und neuen Mächten, etwa in einem Militärgespräch und beim Amt für Religion, einer milliardenschweren Institution. In ihrer ostanatolischen Heimat fällt ihr auf, dass die Öffentlichkeit männerdominiert ist. Sie erzählt von einer erfolgreichen, unverheirateten Fabrikdirektorin, die von ihrem Teejungen kontrolliert wird, und von Frauen, die gegen Ehrenmorde kämpfen. Auch die Befreiung einer jungen Kurdin mit deutschem Pass wird thematisiert. Keleks Bericht offenbart die inneren Konflikte der Türkei, die politischen Widersprüche und sozialen Brüche, die das Land zunehmend prägen. Woher kommt, wohin treibt die Türkei?