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E. W. Nay

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Der deutsche Maler und Graphiker Ernst Wilhelm Nay ist vielen durch sein Frühwerk bekannt, doch der Katalog beleuchtet seine späte Schaffensphase ab den 'Augenbildern' von 1964. Diese innovative Phase gehört zu den weniger bekannten Abschnitten seines umfangreichen Œuvres. Der Band konzentriert sich erstmals auf seine Arbeiten der 1960er Jahre, beginnend mit den großformatigen 'Augenbildern', die Arnold Bode auf der documenta III 1964 spektakulär an der Decke präsentierte. Nay wurde daraufhin zu einem der meistdiskutierten Künstler in Deutschland. Nach der documenta schuf er bis zu seinem Tod 1968 eine neue Gruppe von Gemälden, die in ihrer Klarheit und Reduktion moderne Kunsttendenzen vorwegzunehmen scheinen. Diese Arbeiten, geprägt von großen Formaten, leuchtenden Farben und raumgreifenden Formen, gehören zu seinen bedeutendsten, wurden jedoch aufgrund der historischen Umstände weniger gewürdigt als seine Werke der Nachkriegszeit. Der Katalog bietet somit einen neuen Blick auf Nay und ergänzt die Vorstellung seines Spätwerks mit rund 85 wenig bekannten schwarzweißen Zeichnungen. Drei Beiträge von Ingrid Pfeiffer, Katja Blomberg und Elisabeth Nay-Scheibler untersuchen die historische Situation, Nays Werkentwicklung und seinen Einfluss auf gegenwärtige Kunsttendenzen.

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E. W. Nay, Ingrid Pfeiffer

Idioma
Publicado en
2009
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(Tapa blanda)
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Título
E. W. Nay
Idioma
Inglés
Editorial
Hirmer
Publicado en
2009
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3777460656
ISBN13
9783777460659
Serie
Descripción
Der deutsche Maler und Graphiker Ernst Wilhelm Nay ist vielen durch sein Frühwerk bekannt, doch der Katalog beleuchtet seine späte Schaffensphase ab den 'Augenbildern' von 1964. Diese innovative Phase gehört zu den weniger bekannten Abschnitten seines umfangreichen Œuvres. Der Band konzentriert sich erstmals auf seine Arbeiten der 1960er Jahre, beginnend mit den großformatigen 'Augenbildern', die Arnold Bode auf der documenta III 1964 spektakulär an der Decke präsentierte. Nay wurde daraufhin zu einem der meistdiskutierten Künstler in Deutschland. Nach der documenta schuf er bis zu seinem Tod 1968 eine neue Gruppe von Gemälden, die in ihrer Klarheit und Reduktion moderne Kunsttendenzen vorwegzunehmen scheinen. Diese Arbeiten, geprägt von großen Formaten, leuchtenden Farben und raumgreifenden Formen, gehören zu seinen bedeutendsten, wurden jedoch aufgrund der historischen Umstände weniger gewürdigt als seine Werke der Nachkriegszeit. Der Katalog bietet somit einen neuen Blick auf Nay und ergänzt die Vorstellung seines Spätwerks mit rund 85 wenig bekannten schwarzweißen Zeichnungen. Drei Beiträge von Ingrid Pfeiffer, Katja Blomberg und Elisabeth Nay-Scheibler untersuchen die historische Situation, Nays Werkentwicklung und seinen Einfluss auf gegenwärtige Kunsttendenzen.