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Die Errettung der modernen Seele

Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe

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  • 412 páginas
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Wir leben in einer durchpsychologisierten Gesellschaft, in der Selbsthilfegruppen und Beziehungsratgeber boomende Auflagen erzielen. Der Gang zum Therapeuten ist für die aufgeklärte Mittelschicht zur Norm geworden. Ehekrisen werden nicht mehr privat gelöst, sondern in der Praxis eines Paartherapeuten, und selbst Spitzensportler haben Psychologen an ihrer Seite. Die israelische Soziologin Eva Illouz untersucht in ihrem neuen Werk, wie der therapeutische Diskurs unser kulturelles und emotionales Leben prägt. Sie verfolgt den Aufstieg der Psychoanalyse in den USA, beginnend mit Freuds Amerikareise 1909, und zeigt, wie psychologische Denkmuster in der amerikanischen Kultur Fuß fassten. Mit empirischen Beispielen und kritischer soziologischer Analyse beleuchtet sie die Auswirkungen dieses Diskurses auf die Identität des modernen Subjekts. Ihre Ergebnisse verdeutlichen, dass Therapien und die Kultur der Selbsthilfe den emotionalen Stil einer Gesellschaft verändern und das Leben nicht einfacher, sondern komplizierter machen.

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Die Errettung der modernen Seele, Eva Illouz

Idioma
Publicado en
2011
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(Tapa blanda)
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Título
Die Errettung der modernen Seele
Subtítulo
Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe
Idioma
Alemán
Autores
Eva Illouz
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
Páginas
412
ISBN10
3518295977
ISBN13
9783518295977
Serie
Título original
Saving the modern soul
Calificación
4,15 de 5
Descripción
Wir leben in einer durchpsychologisierten Gesellschaft, in der Selbsthilfegruppen und Beziehungsratgeber boomende Auflagen erzielen. Der Gang zum Therapeuten ist für die aufgeklärte Mittelschicht zur Norm geworden. Ehekrisen werden nicht mehr privat gelöst, sondern in der Praxis eines Paartherapeuten, und selbst Spitzensportler haben Psychologen an ihrer Seite. Die israelische Soziologin Eva Illouz untersucht in ihrem neuen Werk, wie der therapeutische Diskurs unser kulturelles und emotionales Leben prägt. Sie verfolgt den Aufstieg der Psychoanalyse in den USA, beginnend mit Freuds Amerikareise 1909, und zeigt, wie psychologische Denkmuster in der amerikanischen Kultur Fuß fassten. Mit empirischen Beispielen und kritischer soziologischer Analyse beleuchtet sie die Auswirkungen dieses Diskurses auf die Identität des modernen Subjekts. Ihre Ergebnisse verdeutlichen, dass Therapien und die Kultur der Selbsthilfe den emotionalen Stil einer Gesellschaft verändern und das Leben nicht einfacher, sondern komplizierter machen.