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Zwischen verboten und erlaubt

Chronik der Freimaurerei in der österreichisch-ungarischen Monarchie 1867-1918 und der ersten Republik Österreich 1918-1938

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Erstmals werden zwei bedeutende Zeiträume der österreichischen Freimaurerei systematisch aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach dem 'österreichisch-ungarischen Ausgleich' von 1867 entstehen in Ungarn, nach Jahrzehnten des Verbots, die ersten Logen. Das österreichische Vereinsgesetz erlaubt es staatlichen Kommissaren, unangemeldet an Vereinsversammlungen teilzunehmen, was zwischen 1867 und 1918 rituelle Arbeiten in Österreich unmöglich macht. Im ungarischen Teil der Doppelmonarchie gab es jedoch keine vergleichbare Regelung. Bald wird ein 'österreichischer Weg' gefunden: ein humanitärer, nichtpolitischer Verein in Österreich, der rituelle Arbeiten unter dem Schutz der Symbolischen Großloge von Ungarn in Pressburg durchführt. Die Grenzlogen engagieren sich, ähnlich wie die ungarischen Logen, stark in karitativen Aktionen, etwa mit Asylen für misshandelte Kinder und Lehrlingsheimen. Am 12. November 1918 wird die I. Republik ausgerufen, und nur drei Wochen später konstituiert sich die Großloge von Wien mit 1.044 Mitgliedern in 14 Logen. Nach 1918 wird die Internationalität der Freimaurerei verstärkt gefördert, und die Hochgrade des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus finden mit der Gründung eines Obersten Rates für Österreich offiziell Eingang. Am 12. März 1938 erlischt jedoch erneut das Licht in Österreich durch die Besetzung der Logenräume und die Beschlagnahme aller materiellen Güter.

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Zwischen verboten und erlaubt, Günter K. Kodek

Idioma
Publicado en
2009
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
23,99 €

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Título
Zwischen verboten und erlaubt
Subtítulo
Chronik der Freimaurerei in der österreichisch-ungarischen Monarchie 1867-1918 und der ersten Republik Österreich 1918-1938
Idioma
Alemán
Editorial
Löcker
Publicado en
2009
Formato
Tapa dura
Páginas
394
ISBN10
3854095112
ISBN13
9783854095118
Serie
Descripción
Erstmals werden zwei bedeutende Zeiträume der österreichischen Freimaurerei systematisch aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach dem 'österreichisch-ungarischen Ausgleich' von 1867 entstehen in Ungarn, nach Jahrzehnten des Verbots, die ersten Logen. Das österreichische Vereinsgesetz erlaubt es staatlichen Kommissaren, unangemeldet an Vereinsversammlungen teilzunehmen, was zwischen 1867 und 1918 rituelle Arbeiten in Österreich unmöglich macht. Im ungarischen Teil der Doppelmonarchie gab es jedoch keine vergleichbare Regelung. Bald wird ein 'österreichischer Weg' gefunden: ein humanitärer, nichtpolitischer Verein in Österreich, der rituelle Arbeiten unter dem Schutz der Symbolischen Großloge von Ungarn in Pressburg durchführt. Die Grenzlogen engagieren sich, ähnlich wie die ungarischen Logen, stark in karitativen Aktionen, etwa mit Asylen für misshandelte Kinder und Lehrlingsheimen. Am 12. November 1918 wird die I. Republik ausgerufen, und nur drei Wochen später konstituiert sich die Großloge von Wien mit 1.044 Mitgliedern in 14 Logen. Nach 1918 wird die Internationalität der Freimaurerei verstärkt gefördert, und die Hochgrade des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus finden mit der Gründung eines Obersten Rates für Österreich offiziell Eingang. Am 12. März 1938 erlischt jedoch erneut das Licht in Österreich durch die Besetzung der Logenräume und die Beschlagnahme aller materiellen Güter.