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Wunderkammern waren nicht nur Sammlungsorte, sondern auch Inszenierungen und eine Form der Weltaneignung. In ihren frühen Ausprägungen des 16. Jahrhunderts fanden sich dort Mechanismen zur Dechiffrierung von Naturgeheimnissen. Gabriele Beßler analysiert dieses historische Phänomen und untersucht, wie das Verständnis der Welt damals wahrgenommen wurde. Sie betrachtet die Wunderkammer aus einem ganzheitlichen Blickwinkel und erforscht die Rolle der Raumkonstitution, um Kunst- und Naturgegenstände in einen Zusammenhang zu setzen. Diese Analyse wird ergänzt durch den Blick auf Installationen und Environments des 20. und 21. Jahrhunderts, etwa von Joseph Cornell, Joseph Beuys, Andrea Zittel oder Olafur Eliasson. Zudem dokumentiert sie die Stuttgarter Ausstellungsreihe 'KunstRaum Wunderkammer', in der zeitgenössische Künstler wie Boris Nieslony, Eva Teppe, Natascha Borowsky, Matthias Beckmann und Peter Sauerer die ›Welt als Modell‹ interpretierten. Der Anhang bietet eine Übersicht bedeutender erhaltenen oder rekonstruierten Wunderkammern und Naturalienkabinette, darunter in Dresden, Kremsmünster, Stuttgart, Kassel, Ulm und Braunschweig.
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Wunderkammern, Gabriele Beßler
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- 2009
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