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Mythos Markt : marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie

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Die herrschende Wirtschaftskrise ist auch eine Krise der vorherrschenden Wirtschaftslehre, die über Jahre hinweg den freien Markt propagiert hat. Diese Ideologie hat eine wirksame Regulierung der Kapital- und Geldmärkte verhindert, indem sie behauptete, ein unregulierter Markt würde sich selbst regulieren und optimale Ergebnisse für alle erzielen. Der Glaube an den freien Markt dominierte die Welt und prägte eine Kultur, die in eine globale Krise geraten ist. Politische und ökonomische Eliten sowie Medien propagierten ungebremsten Markt, Privatisierung, Deregulierung und den Abbau des Sozialstaates. In diesem Glauben konnte das Finanzsystem ungezügelt wachsen und der Kapitalismus sich in einen Finanzkapitalismus verwandeln. Um diese Phase des Kapitalismus zu verstehen, ist es wichtig, das Konzept des Marktes zu analysieren. Der Begriff wird als ideologischer Kampfbegriff betrachtet, der manipulativ eingesetzt wird und auf eine fiktive Wirtschaft verweist. Es gibt keinen realen Markt, und die neoklassische Mikroökonomie, mit ihrer allgemeinen Gleichgewichtstheorie, hat die Denkweise der wirtschaftlichen Elite geprägt. Das Buch verbindet die Inhalte dieser Theorie mit ihren Annahmen, Widersprüchen und gesellschaftlichen Auswirkungen. In den Kapiteln 3 bis 6 werden die Schwächen der Mikroökonomie und deren Schlussfolgerungen beleuchtet, um kritischen Personen Argumente gegen die vermeintlich wissenschaftliche Rhetorik des Marktes

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Mythos Markt : marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie, Walter Ötsch, Walter Otto Ötsch

Idioma
Publicado en
2009
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(Tapa blanda)
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Título
Mythos Markt : marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie
Idioma
Alemán
Publicado en
2009
Formato
Tapa blanda
Páginas
449
ISBN10
3895187801
ISBN13
9783895187803
Serie
Descripción
Die herrschende Wirtschaftskrise ist auch eine Krise der vorherrschenden Wirtschaftslehre, die über Jahre hinweg den freien Markt propagiert hat. Diese Ideologie hat eine wirksame Regulierung der Kapital- und Geldmärkte verhindert, indem sie behauptete, ein unregulierter Markt würde sich selbst regulieren und optimale Ergebnisse für alle erzielen. Der Glaube an den freien Markt dominierte die Welt und prägte eine Kultur, die in eine globale Krise geraten ist. Politische und ökonomische Eliten sowie Medien propagierten ungebremsten Markt, Privatisierung, Deregulierung und den Abbau des Sozialstaates. In diesem Glauben konnte das Finanzsystem ungezügelt wachsen und der Kapitalismus sich in einen Finanzkapitalismus verwandeln. Um diese Phase des Kapitalismus zu verstehen, ist es wichtig, das Konzept des Marktes zu analysieren. Der Begriff wird als ideologischer Kampfbegriff betrachtet, der manipulativ eingesetzt wird und auf eine fiktive Wirtschaft verweist. Es gibt keinen realen Markt, und die neoklassische Mikroökonomie, mit ihrer allgemeinen Gleichgewichtstheorie, hat die Denkweise der wirtschaftlichen Elite geprägt. Das Buch verbindet die Inhalte dieser Theorie mit ihren Annahmen, Widersprüchen und gesellschaftlichen Auswirkungen. In den Kapiteln 3 bis 6 werden die Schwächen der Mikroökonomie und deren Schlussfolgerungen beleuchtet, um kritischen Personen Argumente gegen die vermeintlich wissenschaftliche Rhetorik des Marktes