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Der Mythos Medea

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  • 130 páginas
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Der Medeamythos bleibt auch heute relevant, da er grundlegende Denkmuster unserer Kultur und Identität verkörpert. Mythen sind zeitlos und stehen für sich selbst, während Dichter als Mittler fungieren, um diese Mythen in die Gegenwart zu transportieren. Medea wurde unzählige Male interpretiert, wobei zentrale menschliche Themen wie Verrat, Schuld, Treue, Rache, Ehe, Ehre, Stolz, Recht und Vertrauen angesprochen werden. Besonders die schockierende Tat der Kindermörderin bleibt im kulturellen Gedächtnis verankert. Sabine Eichelmann untersucht die Entwicklung des Mythos von der stolzen Kindermörderin Euripides bis zur rachsüchtigen Figur bei Seneca. Die Reise führt weiter zu Klingers furchtbarer Medea, die schließlich durch Selbstmord ihr Schicksal wählt, und zu Grillparzers dreiteiligem Werk, das Medeas Vorgeschichte beleuchtet. Den Abschluss bildet Christa Wolfs Interpretation, die Medea in einem neuen Licht erscheinen lässt. Trotz der unterschiedlichen Bearbeitungen überdauert der Mythos und findet durch das kulturelle Gedächtnis seinen Weg in unsere Zeit.

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Der Mythos Medea, Sabine Eichelmann

Idioma
Publicado en
2010
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(Tapa blanda)
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Título
Der Mythos Medea
Idioma
Alemán
Editorial
Tectum-Verl.
Publicado en
2010
Formato
Tapa blanda
Páginas
130
ISBN10
3828823696
ISBN13
9783828823693
Serie
Descripción
Der Medeamythos bleibt auch heute relevant, da er grundlegende Denkmuster unserer Kultur und Identität verkörpert. Mythen sind zeitlos und stehen für sich selbst, während Dichter als Mittler fungieren, um diese Mythen in die Gegenwart zu transportieren. Medea wurde unzählige Male interpretiert, wobei zentrale menschliche Themen wie Verrat, Schuld, Treue, Rache, Ehe, Ehre, Stolz, Recht und Vertrauen angesprochen werden. Besonders die schockierende Tat der Kindermörderin bleibt im kulturellen Gedächtnis verankert. Sabine Eichelmann untersucht die Entwicklung des Mythos von der stolzen Kindermörderin Euripides bis zur rachsüchtigen Figur bei Seneca. Die Reise führt weiter zu Klingers furchtbarer Medea, die schließlich durch Selbstmord ihr Schicksal wählt, und zu Grillparzers dreiteiligem Werk, das Medeas Vorgeschichte beleuchtet. Den Abschluss bildet Christa Wolfs Interpretation, die Medea in einem neuen Licht erscheinen lässt. Trotz der unterschiedlichen Bearbeitungen überdauert der Mythos und findet durch das kulturelle Gedächtnis seinen Weg in unsere Zeit.