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Die Theorie der Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema der zeitgenössischen Philosophie, doch viele bestehende Theorien erreichen ihr hohes Begründungsniveau oft auf Kosten eines erheblichen Defizits: Sie verlieren den Bezug zur gesellschaftlichen Realität durch ihre Fokussierung auf abstrakte, normative Prinzipien. Axel Honneth verfolgt einen anderen Ansatz, indem er die Kriterien sozialer Gerechtigkeit direkt aus den normativen Ansprüchen westlicher, liberaldemokratischer Gesellschaften ableitet. Diese Ansprüche bilden zusammen das, was er als „demokratische Sittlichkeit“ bezeichnet – ein System von Handlungsnormen, die sowohl rechtlich verankert als auch institutionell verankert sind und moralische Legitimität besitzen. Honneth argumentiert, dass alle wesentlichen Handlungssphären in westlichen Gesellschaften den gemeinsamen Anspruch haben, verschiedene Aspekte individueller Freiheit zu verwirklichen. In Anlehnung an Hegels Rechtsphilosophie und unter dem Gesichtspunkt der Anerkennung analysiert das zentrale Kapitel, wie in persönlichen Beziehungen, im wirtschaftlichen Handeln und in der politischen Öffentlichkeit Prinzipien individueller Freiheit entstehen, die die Grundlage für Gerechtigkeit bilden. Das Buch hat das ambitionierte Ziel, die Gerechtigkeitstheorie als Gesellschaftsanalyse neu zu begründen.
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Das Recht der Freiheit, Axel Honneth
- Idioma
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- 2011
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