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Vom sanften Tod des Rentiers

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Das Zitat vom Rentier, der dereinst einen sanften Tod sterben werde, stammt vom Ökonomen John Maynard Keynes. Er schrieb, als Optimist ginge er davon aus, dass die Menschheit lernfähig sei und aus Katastrophen lernen würde. Der Konstruktionsfehler des Geldes würde dereinst behoben werden, sodass unser Zahlungsmittel zukünftig den anderen Ressourcen gleichwertig gegenüberstünde. Erst wenn das Geld seine Jokerfunktion verliert und Geld aus Geld machen nicht mehr möglich ist, kann von Marktwirtschaft die Rede sein. Unser Wirtschaften gründet auf Zins, Zinseszins und exponentiellem Schuldenwachstum. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und muss zusammenbrechen! Wir stehen knapp davor, die Politik - in Geiselhaft genommen vom System Geld - befindet sich auf der Flucht nach vorne, hinein in die demokratisch nicht legitimierten Institutionen der EU. Dem Verwertungsdrang des Kapitals Folge leistend, hat uns die EU mit ihren Erweiterungsrunden und dem Euro in Probleme hineingeritten, die mit den herkömmlichen Denkschemata und volkswirtschaftlichen Erklärungsmodellen nicht zu lösen sind. Eine Bestandsaufnahme, Analyse der Spielregeln, Anklage und Abrechnung mit der Politik, Zukunftsprognose und praktische Vorschläge, wie wir unser Wirtschaften besser organisieren können.

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Vom sanften Tod des Rentiers, Adolf Wolf

Idioma
Publicado en
2011
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(Tapa blanda)
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Título
Vom sanften Tod des Rentiers
Idioma
Alemán
Autores
Adolf Wolf
Editorial
Novum Pro
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3990262491
ISBN13
9783990262498
Serie
Descripción
Das Zitat vom Rentier, der dereinst einen sanften Tod sterben werde, stammt vom Ökonomen John Maynard Keynes. Er schrieb, als Optimist ginge er davon aus, dass die Menschheit lernfähig sei und aus Katastrophen lernen würde. Der Konstruktionsfehler des Geldes würde dereinst behoben werden, sodass unser Zahlungsmittel zukünftig den anderen Ressourcen gleichwertig gegenüberstünde. Erst wenn das Geld seine Jokerfunktion verliert und Geld aus Geld machen nicht mehr möglich ist, kann von Marktwirtschaft die Rede sein. Unser Wirtschaften gründet auf Zins, Zinseszins und exponentiellem Schuldenwachstum. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und muss zusammenbrechen! Wir stehen knapp davor, die Politik - in Geiselhaft genommen vom System Geld - befindet sich auf der Flucht nach vorne, hinein in die demokratisch nicht legitimierten Institutionen der EU. Dem Verwertungsdrang des Kapitals Folge leistend, hat uns die EU mit ihren Erweiterungsrunden und dem Euro in Probleme hineingeritten, die mit den herkömmlichen Denkschemata und volkswirtschaftlichen Erklärungsmodellen nicht zu lösen sind. Eine Bestandsaufnahme, Analyse der Spielregeln, Anklage und Abrechnung mit der Politik, Zukunftsprognose und praktische Vorschläge, wie wir unser Wirtschaften besser organisieren können.