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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945

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Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie setzt ein Zeichen gegen das Verschweigen und Vergessen. In Gedenken an Kolleginnen und Kollegen sowie die Opfer rassistischer Diskriminierung, Misshandlung, Zwangssterilisation, grausamer Experimente, KZ-Haft und der Toten wird eine historische Aufarbeitung der Nazizeit im Bereich der Chirurgie präsentiert. Die Ärzte widmeten sich zunächst den Einzelschicksalen der Präsidenten ihrer Fachgesellschaft von 1933 bis 1945 und anschließend den Opfern. Der Anstoß dazu kam 2007 von Hans-Ulrich Steinau, Präsident der Fachgesellschaft. Der Buchtitel lenkt den Fokus auf die frühere Verdrängung, da in einem 1958 veröffentlichten Sammelband die Reden der Präsidenten von 1933 bis 1945 fehlten. Friedrich Stelzner, Präsident der Gesellschaft 1985, dokumentierte in seiner Autobiographie die Last dieser Vergangenheit und die hymnischen Reden der Präsidenten angesichts des Unfassbaren. Das Vorwort des Buches betont, dass ein Nicht-Wissen ausgeschlossen werden kann. Die Analyse zeigt, dass selbst führende Chirurgen aus Existenzangst dem System huldigten.

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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945, Michael Sachs

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Publicado en
2011
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Título
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945
Idioma
Alemán
Editorial
Kaden Verlag
Publicado en
2011
Formato
Tapa dura
Páginas
273
ISBN10
3942825031
ISBN13
9783942825030
Serie
Descripción
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie setzt ein Zeichen gegen das Verschweigen und Vergessen. In Gedenken an Kolleginnen und Kollegen sowie die Opfer rassistischer Diskriminierung, Misshandlung, Zwangssterilisation, grausamer Experimente, KZ-Haft und der Toten wird eine historische Aufarbeitung der Nazizeit im Bereich der Chirurgie präsentiert. Die Ärzte widmeten sich zunächst den Einzelschicksalen der Präsidenten ihrer Fachgesellschaft von 1933 bis 1945 und anschließend den Opfern. Der Anstoß dazu kam 2007 von Hans-Ulrich Steinau, Präsident der Fachgesellschaft. Der Buchtitel lenkt den Fokus auf die frühere Verdrängung, da in einem 1958 veröffentlichten Sammelband die Reden der Präsidenten von 1933 bis 1945 fehlten. Friedrich Stelzner, Präsident der Gesellschaft 1985, dokumentierte in seiner Autobiographie die Last dieser Vergangenheit und die hymnischen Reden der Präsidenten angesichts des Unfassbaren. Das Vorwort des Buches betont, dass ein Nicht-Wissen ausgeschlossen werden kann. Die Analyse zeigt, dass selbst führende Chirurgen aus Existenzangst dem System huldigten.