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Die letzten Jahre der kaiserlichen Bukowina

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Während der 1908 beschlossene Ausgleich in der Bukowina, dem östlichsten Kronland der k. u. k. Monarchie, als Musterbeispiel ausgleichender Nationalitäten-Politik gewisse Bekanntheit erlangt hat, wurden seine tatsächlichen Auswirkungen auf die lokale Politik in der historischen Literatur bisher kaum behandelt. Nach wie vor gilt die politische Atmosphäre in diesem Land als entspannt, ja geradezu idyllisch, das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen (Rumänen, Ukrainer, Deutsche, Juden und Polen) als vorbildlich. Dieses Buch blickt hinter die Klischees und arbeitet anhand umfangreichen Quellenstudiums die tatsächlichen Ereignisse und politischen Prozesse der letzten Jahre der kaiserlichen Bukowina auf, wobei sich ein anderes Bild zeigt: Während die Ausgleichsgesetze selber bei ihrer Praxiserprobung erhebliche legistische Mängel zeigten, erwies sich auch die tagespolitische Auseinandersetzung als spannungsgeladen, und war trotz des Ausgleichs geprägt von teils klar entlang der nationalen Trennlinien verlaufenden Konflikten. In dieser Studie wird ein spannendes historisches Kapitel des österreichischen Vielvölkerstaates wieder zum Leben erweckt, das immer noch große Aktualität besitzt.

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Die letzten Jahre der kaiserlichen Bukowina, Thomas Hensellek

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Publicado en
2011
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(Tapa blanda)
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Título
Die letzten Jahre der kaiserlichen Bukowina
Idioma
Alemán
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
Páginas
136
ISBN10
3863411188
ISBN13
9783863411183
Serie
Descripción
Während der 1908 beschlossene Ausgleich in der Bukowina, dem östlichsten Kronland der k. u. k. Monarchie, als Musterbeispiel ausgleichender Nationalitäten-Politik gewisse Bekanntheit erlangt hat, wurden seine tatsächlichen Auswirkungen auf die lokale Politik in der historischen Literatur bisher kaum behandelt. Nach wie vor gilt die politische Atmosphäre in diesem Land als entspannt, ja geradezu idyllisch, das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen (Rumänen, Ukrainer, Deutsche, Juden und Polen) als vorbildlich. Dieses Buch blickt hinter die Klischees und arbeitet anhand umfangreichen Quellenstudiums die tatsächlichen Ereignisse und politischen Prozesse der letzten Jahre der kaiserlichen Bukowina auf, wobei sich ein anderes Bild zeigt: Während die Ausgleichsgesetze selber bei ihrer Praxiserprobung erhebliche legistische Mängel zeigten, erwies sich auch die tagespolitische Auseinandersetzung als spannungsgeladen, und war trotz des Ausgleichs geprägt von teils klar entlang der nationalen Trennlinien verlaufenden Konflikten. In dieser Studie wird ein spannendes historisches Kapitel des österreichischen Vielvölkerstaates wieder zum Leben erweckt, das immer noch große Aktualität besitzt.