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"Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

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Nachdem Gertrud Nast-Kolb im Jahre 1944 aus Stuttgart in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert worden war, blieb ihre dreiundzwanzigjährige Tochter Ilse zu Hause zurück - in äußerster Sorge um das Leben der Mutter. Dann aber schrieb diese die ersten Postkarten aus Theresienstadt, voller versteckter Hinweise darauf, was zur Linderung des Hungers notwendig war, und mit verschlüsselten Botschaften über die Daseinsbedingungen im Lager. Die Tochter setzte nun alles daran, mit Päckchen das Überleben der Mutter und ihrer anderen deportierten Verwandten zu ermöglichen. Die hier veröffentlichten Postkarten zeugen vom Lebensmut der deportierten Mutter und von der energischen Hilfe der einfallsreichen Tochter. Eingebettet in ein erläuterndes Gespräch liest Ilse Gabriele Nathan, geb. Nast-Kolb, aus den Postkarten vor. Ein einleitender Aufsatz gibt wichtige Grundinformationen zum Konzentrationslager Theresienstadt.

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"Was mich aufrecht erhielt, war die Post ...", Gertrud Nast-Kolb

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2012
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