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Es gab Zeiten, da blickten berühmte Staatsmänner wie Churchill oder Intellektuelle wie Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger oder Heinrich Mann voller Achtung und Bewunderung auf Stalin und auf das von ihm geführte Land. Doch mit dem Kalten Krieg und nicht zuletzt mit der Geheimrede Chruschtschows wurde Stalin zu einem 'Monster', das vielleicht nur mit Hitler zu vergleichen sei. Domenico Losurdo setzt sich mit den Konflikten und Interessen auseinander, die diesem Umsturz der Sichtweise zugrunde liegen. Er nimmt diesen radikalen Gegensatz der Stalinbilder zum Anlass, sie allesamt zu problematisieren, statt eines davon zu verabsolutieren. Hierfür betrachtet er die sowjetische Geschichte auf der Grundlage einer umfassenden Komparatistik der Tragödien des 20. Jahrhunderts, entdämonisiert Stalin und stellt eine Reihe der gegen ihn erhobenenen Beschuldigungen in ihren historischen Zusammenhang.
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Stalin, Domenico Losurdo
- Idioma
- Publicado en
- 2012
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- (Tapa blanda)
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- Título
- Stalin
- Subtítulo
- Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende. Mit einem Essay von Luciano Canfora.
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Domenico Losurdo
- Editorial
- PapyRossa-Verl.
- Publicado en
- 2012
- Formato
- Tapa blanda
- ISBN10
- 3894384964
- ISBN13
- 9783894384968
- Serie
- Etiquetas
- No ficción, Ciencias sociales, Tema histórico, Historia, Historias reales, Biografías, Ciencias políticas & Política, Política, Historia militar, Segunda Guerra Mundial, Rusia, Biografías de políticos, Teorías científicas, Nazismo, Comunismo, Unión Soviética, Crímenes y delitos, Adolf Hitler, Revolución, Crueldad, terror, Josif Vissarionovich Stalin, 1879-1953, Estalinismo, Gulags
- Título original
- Stalin
- Calificación
- 4,4 de 5
- Descripción
- Es gab Zeiten, da blickten berühmte Staatsmänner wie Churchill oder Intellektuelle wie Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger oder Heinrich Mann voller Achtung und Bewunderung auf Stalin und auf das von ihm geführte Land. Doch mit dem Kalten Krieg und nicht zuletzt mit der Geheimrede Chruschtschows wurde Stalin zu einem 'Monster', das vielleicht nur mit Hitler zu vergleichen sei. Domenico Losurdo setzt sich mit den Konflikten und Interessen auseinander, die diesem Umsturz der Sichtweise zugrunde liegen. Er nimmt diesen radikalen Gegensatz der Stalinbilder zum Anlass, sie allesamt zu problematisieren, statt eines davon zu verabsolutieren. Hierfür betrachtet er die sowjetische Geschichte auf der Grundlage einer umfassenden Komparatistik der Tragödien des 20. Jahrhunderts, entdämonisiert Stalin und stellt eine Reihe der gegen ihn erhobenenen Beschuldigungen in ihren historischen Zusammenhang.


