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Der Dürrnberg bei Hallein

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Im Gegensatz zur 2012 veröffentlichten Gräbergruppe Kammelhöhe/Sonneben war “Moserfeld-Osthang” eine Teilnekropole des einst zusammenhängenden Gräberfeldes um den Moserstein. Seit 1925 wurden auf drei Terrassen 46 Gräber mit 103 Bestattungen ausgegraben, von denen 15 bereits in DF I-II publiziert wurden. Anthropologische Untersuchungen ergaben Geschlecht (37 Frauen, 41 Männer), Gesundheitszustand, eine eher geringe Arbeitsbelastung und Verwandtschaft der Toten. Überwiegend lagen Körpergräber vor, weniger als 10% waren Brandbestattungen. Die Gräber enthielten bis zu 7 Individuen und bestanden aus 1-3 hölzernen Grabkammern, Steinsetzung und Grabhügel. Störungen durch Beraubung und Nachbestattung waren häufig. Die Bestattung erfolgte mit Speisebeigaben, insbesondere vom Rind, und in Tracht, wobei einige Männer durch Waffen, darunter 2 Helme und 10 Schwerter, ausgezeichnet waren. Die Nutzung reichte von Ha D3 bis Lt B (ca. 550-330 v. Chr.). Zu Beginn und Ende wurde nur die oberste Terrasse genutzt, während in Lt A alle Grabterrassen verwendet wurden. Die Lt B-Gräber waren besonders reich ausgestattet. Eine umfassende Auswertung erfolgt, wenn alle Grabfunde publiziert sind.

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Der Dürrnberg bei Hallein, Georg Tiefengraber

Idioma
Publicado en
2012
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Idioma
Alemán
Editorial
Leidorf
Publicado en
2012
Formato
Tapa dura
Páginas
356
ISBN10
3896467565
ISBN13
9783896467560
Serie
Descripción
Im Gegensatz zur 2012 veröffentlichten Gräbergruppe Kammelhöhe/Sonneben war “Moserfeld-Osthang” eine Teilnekropole des einst zusammenhängenden Gräberfeldes um den Moserstein. Seit 1925 wurden auf drei Terrassen 46 Gräber mit 103 Bestattungen ausgegraben, von denen 15 bereits in DF I-II publiziert wurden. Anthropologische Untersuchungen ergaben Geschlecht (37 Frauen, 41 Männer), Gesundheitszustand, eine eher geringe Arbeitsbelastung und Verwandtschaft der Toten. Überwiegend lagen Körpergräber vor, weniger als 10% waren Brandbestattungen. Die Gräber enthielten bis zu 7 Individuen und bestanden aus 1-3 hölzernen Grabkammern, Steinsetzung und Grabhügel. Störungen durch Beraubung und Nachbestattung waren häufig. Die Bestattung erfolgte mit Speisebeigaben, insbesondere vom Rind, und in Tracht, wobei einige Männer durch Waffen, darunter 2 Helme und 10 Schwerter, ausgezeichnet waren. Die Nutzung reichte von Ha D3 bis Lt B (ca. 550-330 v. Chr.). Zu Beginn und Ende wurde nur die oberste Terrasse genutzt, während in Lt A alle Grabterrassen verwendet wurden. Die Lt B-Gräber waren besonders reich ausgestattet. Eine umfassende Auswertung erfolgt, wenn alle Grabfunde publiziert sind.