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Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist

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Wer auf Partys mit Geschichten von Reisen in exotische Länder auftrumpfen kann, hat schon gewonnen. Aber muss man dafür unbedingt dort gewesen sein? Keineswegs, meint Pierre Bayard, der uns schon mit seinem Bestseller »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« vergnüglich das Leben erleichterte. Wie fürs Plaudern über Ungelesenes gibt es auch für das entspannte Sprechen über nicht besuchte Orte berühmte Vorbilder: Karl May hat Winnetous Wilden Westen nie gesehen; Marco Polo, der angeblich jahrelang in China lebte, füllte sein Buch mit Fabelwesen. Selbst Jules Vernes Romanfigur Phileas Fogg trägt ein enzyklopädisches Wissen über die Welt zur Schau, die er in 80 Tagen wie im Blindflug umkreist hat. Auch Journalisten, Philosophen und Wissenschaftler schwadronierten munter über Erlebnisse aus zweiter Hand: Kant hob die Welt aus den Angeln, ohne Königsberg zu verlassen; Margaret Mead stellte mit weitgehend fiktiven Berichten über das Sexualleben auf Samoa die Anthropologie auf den Kopf. Bayards höchst unterhaltsame Typologie des Nichtreisens singt das Lob des sesshaften Reisenden: prak­tische Lebenshilfe für alle, die lieber zu Hause bleiben und trotzdem mitreden wollen.

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Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist, Pierre Bayard

Idioma
Publicado en
2013
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(Tapa dura)
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2,9
Bueno
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Título
Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist
Idioma
Alemán
Editorial
Kunstmann
Publicado en
2013
Formato
Tapa dura
ISBN10
3888978254
ISBN13
9783888978258
Serie
Calificación
2,9 de 5
Descripción
Wer auf Partys mit Geschichten von Reisen in exotische Länder auftrumpfen kann, hat schon gewonnen. Aber muss man dafür unbedingt dort gewesen sein? Keineswegs, meint Pierre Bayard, der uns schon mit seinem Bestseller »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« vergnüglich das Leben erleichterte. Wie fürs Plaudern über Ungelesenes gibt es auch für das entspannte Sprechen über nicht besuchte Orte berühmte Vorbilder: Karl May hat Winnetous Wilden Westen nie gesehen; Marco Polo, der angeblich jahrelang in China lebte, füllte sein Buch mit Fabelwesen. Selbst Jules Vernes Romanfigur Phileas Fogg trägt ein enzyklopädisches Wissen über die Welt zur Schau, die er in 80 Tagen wie im Blindflug umkreist hat. Auch Journalisten, Philosophen und Wissenschaftler schwadronierten munter über Erlebnisse aus zweiter Hand: Kant hob die Welt aus den Angeln, ohne Königsberg zu verlassen; Margaret Mead stellte mit weitgehend fiktiven Berichten über das Sexualleben auf Samoa die Anthropologie auf den Kopf. Bayards höchst unterhaltsame Typologie des Nichtreisens singt das Lob des sesshaften Reisenden: prak­tische Lebenshilfe für alle, die lieber zu Hause bleiben und trotzdem mitreden wollen.