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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit ist ein tief in unserer Kultur verwurzelter Begriff, der vor seinem inflationären Gebrauch gerettet werden sollte. Im Wörterbuch von Joachim Heinrich Campe aus dem Jahr 1807 wird »Nachhalt« als das definiert, woran man sich hält, wenn alles andere versagt. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich? In diesem anschaulich erzählten Werk wird der Begriff neu vermessen. Vor fast 250 Jahren wurde er zum Leitbegriff des deutschen Forstwesens, der die Verpflichtung beschreibt, Reserven für zukünftige Generationen zu bewahren. Das Dreieck der Nachhaltigkeit – ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit – wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz formuliert und ist heute als »sustainable development« bekannt. Diese Idee hat jedoch tiefere Wurzeln, die bis zu Franziskus von Assisi und den griechischen Philosophen zurückreichen. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, beleuchtet den sächsischen Silberbergbau und den Holzmangel. Die Nachhaltigkeitsidee ist oft ein Kind der Krise, markiert aber auch das Entstehen eines neuen Bewusstseins, das die Notwendigkeit betont, unseren Planeten zu erhalten und zu bewahren.

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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit, Ulrich Grober

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Publicado en
2010
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(Tapa blanda)
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3,7
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Título
Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Idioma
Alemán
Editorial
Kunstmann
Publicado en
2010
Formato
Tapa blanda
Páginas
298
ISBN10
3888976480
ISBN13
9783888976483
Serie
Título original
Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Calificación
3,7 de 5
Descripción
Nachhaltigkeit ist ein tief in unserer Kultur verwurzelter Begriff, der vor seinem inflationären Gebrauch gerettet werden sollte. Im Wörterbuch von Joachim Heinrich Campe aus dem Jahr 1807 wird »Nachhalt« als das definiert, woran man sich hält, wenn alles andere versagt. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich? In diesem anschaulich erzählten Werk wird der Begriff neu vermessen. Vor fast 250 Jahren wurde er zum Leitbegriff des deutschen Forstwesens, der die Verpflichtung beschreibt, Reserven für zukünftige Generationen zu bewahren. Das Dreieck der Nachhaltigkeit – ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit – wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz formuliert und ist heute als »sustainable development« bekannt. Diese Idee hat jedoch tiefere Wurzeln, die bis zu Franziskus von Assisi und den griechischen Philosophen zurückreichen. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, beleuchtet den sächsischen Silberbergbau und den Holzmangel. Die Nachhaltigkeitsidee ist oft ein Kind der Krise, markiert aber auch das Entstehen eines neuen Bewusstseins, das die Notwendigkeit betont, unseren Planeten zu erhalten und zu bewahren.