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Tanz der Hände

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  • 108 páginas
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„Man sah vom Scheinwerfer beleuchtet nur zwei blasse schmale H©Þnde, die f©ơr sich allein zu leben schienen, die ein Spiel auff©ơhrten, darin Verr©ơcktheit und Andacht, geheimnisvolle Laster und schmerzliche Sehnsucht sich atemberaubend mengten." Felix Saltens begeisterte Erinnerungen an einen Tanz von Tilly Losch und Hedy Pfundmayr im Jahr 1927 dokumentieren ein bisher kaum beachtetes Kapitel der ©œsterreichischen Tanzgeschichte: Zwei akklamierte Ballerinen der Wiener Staatsoper wagten den Schritt zum Ausdruckstanz. Sie ließen nicht nur T©ơllr©œckchen und Spitzenschuhe hinter sich, sondern verzichteten sogar auf jede Bewegung der Beine. Die interdisziplin©Þre Publikation beleuchtet diese Konzentration auf H©Þnde als vielf©Þltiges Netz von Verweisen und Ankn©ơpfungspunkten in der Wiener Kunst-, Tanz- und Lesbenszene der 1920er Jahre. In der Portr©Þtmalerei und der Fotografie der Jahrhundertwende hatten H©Þnde als Ausdruckstr©Þger eine wesentliche Rolle gespielt und gewannen nun als Bildmotiv ein außerordentliches Eigenleben. Wiens wichtigste Fotostudios der Zeit von Trude Fleischmann bis Rudolf Koppitz setzten H©Þnde effektvoll in Szene. Zeitschriften widmeten ihnen Artikelserien, ganze B©ơcher wurden mit Bildern zur Handlesekunst illustriert. In Ausdruckstanz und Eurythmie nutzte man H©Þnde zu neuen Artikulationsweisen und in der erotischen Literatur der Lesbenszene dienten sie als Spiegel des Begehrens.

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Tanz der Hände, Monika Faber

Idioma
Publicado en
2013
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
51,99 €

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Título
Tanz der Hände
Idioma
Alemán
Publicado en
2013
Formato
Tapa blanda
Páginas
108
ISBN10
3700318960
ISBN13
9783700318965
Serie
Descripción
„Man sah vom Scheinwerfer beleuchtet nur zwei blasse schmale H©Þnde, die f©ơr sich allein zu leben schienen, die ein Spiel auff©ơhrten, darin Verr©ơcktheit und Andacht, geheimnisvolle Laster und schmerzliche Sehnsucht sich atemberaubend mengten." Felix Saltens begeisterte Erinnerungen an einen Tanz von Tilly Losch und Hedy Pfundmayr im Jahr 1927 dokumentieren ein bisher kaum beachtetes Kapitel der ©œsterreichischen Tanzgeschichte: Zwei akklamierte Ballerinen der Wiener Staatsoper wagten den Schritt zum Ausdruckstanz. Sie ließen nicht nur T©ơllr©œckchen und Spitzenschuhe hinter sich, sondern verzichteten sogar auf jede Bewegung der Beine. Die interdisziplin©Þre Publikation beleuchtet diese Konzentration auf H©Þnde als vielf©Þltiges Netz von Verweisen und Ankn©ơpfungspunkten in der Wiener Kunst-, Tanz- und Lesbenszene der 1920er Jahre. In der Portr©Þtmalerei und der Fotografie der Jahrhundertwende hatten H©Þnde als Ausdruckstr©Þger eine wesentliche Rolle gespielt und gewannen nun als Bildmotiv ein außerordentliches Eigenleben. Wiens wichtigste Fotostudios der Zeit von Trude Fleischmann bis Rudolf Koppitz setzten H©Þnde effektvoll in Szene. Zeitschriften widmeten ihnen Artikelserien, ganze B©ơcher wurden mit Bildern zur Handlesekunst illustriert. In Ausdruckstanz und Eurythmie nutzte man H©Þnde zu neuen Artikulationsweisen und in der erotischen Literatur der Lesbenszene dienten sie als Spiegel des Begehrens.