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Grundkonzepte der Psychotherapie

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  • 350 páginas
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In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz eine umfassende Überarbeitung vorgenommen und wesentliche Teile neu gefasst. Besonders hervorzuheben ist, dass er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten klarer herausarbeitet. Diese Differenzierung ist notwendig, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung oft die Konturen dieser Ansätze verwischt. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen – Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, humanistische und systemische Ansätze – detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Allerdings werden einige Aspekte nur am Rande behandelt. So verzichtet der Autor im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung", die stark mit Bert Hellinger assoziiert wird. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen, die eine fundierte Einschätzung erschweren, ist wenig überzeugend. Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.

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Grundkonzepte der Psychotherapie, Jürgen Kriz

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Publicado en
1989
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(Tapa blanda)
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Idioma
Alemán
Publicado en
1989
Formato
Tapa blanda
Páginas
350
ISBN10
3621270906
ISBN13
9783621270908
Serie
Calificación
3,85 de 5
Descripción
In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz eine umfassende Überarbeitung vorgenommen und wesentliche Teile neu gefasst. Besonders hervorzuheben ist, dass er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten klarer herausarbeitet. Diese Differenzierung ist notwendig, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung oft die Konturen dieser Ansätze verwischt. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen – Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, humanistische und systemische Ansätze – detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Allerdings werden einige Aspekte nur am Rande behandelt. So verzichtet der Autor im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung", die stark mit Bert Hellinger assoziiert wird. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen, die eine fundierte Einschätzung erschweren, ist wenig überzeugend. Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.