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Russlands Weg in den Krieg

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Auch 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg bleibt die Schuldfrage umstritten. Sean McMeekin hat jahrelang Archive durchforstet und diplomatische Intrigen untersucht, um Russlands Rolle im Krieg zu analysieren. Sein Ergebnis ist brisant: Die wahren Drahtzieher waren in St. Petersburg. Russland nahm bewusst das Risiko eines Kriegs in Kauf, um strategisch wichtige Landengen am Schwarzen Meer zu sichern. Die aktuelle Krim-Krise zeigt, dass Russland bei der Durchsetzung seiner territorialen Ansprüche nicht von Konflikten mit der Weltgemeinschaft abgehalten wird. McMeekin belegt, dass russische Staatsmänner durch gezielte politische Entscheidungen den Krieg im Nahen Osten mit auslösten, um auf Kosten des Osmanischen Reichs das Territorium zu erweitern und ungehinderten Zugang zu den Schwarzmeerengen zu erhalten. Frankreich und England in einen Krieg gegen Deutschland zu manövrieren, erschien als beste Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Russland war das Land, das am meisten Druck ausübte, um die Eskalation zu forcieren. Doch der entfesselte Konflikt forderte auch Millionen russischer Opfer. McMeekins Studie fordert eine Neubewertung der Schuldfrage und argumentiert, dass Russland ebenso verantwortlich für den Ausbruch des Krieges war wie Deutschland.

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Russlands Weg in den Krieg, Sean McMeekin

Idioma
Publicado en
2014
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(Tapa dura)
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4,5
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Título
Russlands Weg in den Krieg
Idioma
Alemán
Editorial
Europa-Verl.
Publicado en
2014
Formato
Tapa dura
ISBN10
3944305639
ISBN13
9783944305639
Serie
Título original
The Russian origins of the First World War
Calificación
4,5 de 5
Descripción
Auch 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg bleibt die Schuldfrage umstritten. Sean McMeekin hat jahrelang Archive durchforstet und diplomatische Intrigen untersucht, um Russlands Rolle im Krieg zu analysieren. Sein Ergebnis ist brisant: Die wahren Drahtzieher waren in St. Petersburg. Russland nahm bewusst das Risiko eines Kriegs in Kauf, um strategisch wichtige Landengen am Schwarzen Meer zu sichern. Die aktuelle Krim-Krise zeigt, dass Russland bei der Durchsetzung seiner territorialen Ansprüche nicht von Konflikten mit der Weltgemeinschaft abgehalten wird. McMeekin belegt, dass russische Staatsmänner durch gezielte politische Entscheidungen den Krieg im Nahen Osten mit auslösten, um auf Kosten des Osmanischen Reichs das Territorium zu erweitern und ungehinderten Zugang zu den Schwarzmeerengen zu erhalten. Frankreich und England in einen Krieg gegen Deutschland zu manövrieren, erschien als beste Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Russland war das Land, das am meisten Druck ausübte, um die Eskalation zu forcieren. Doch der entfesselte Konflikt forderte auch Millionen russischer Opfer. McMeekins Studie fordert eine Neubewertung der Schuldfrage und argumentiert, dass Russland ebenso verantwortlich für den Ausbruch des Krieges war wie Deutschland.