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Genossen, wir müssen alles wissen!

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Mit dem Untergang der DDR 1989/90 wurden riesige Aktenbestände gesichert, die das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) seit seiner Gründung 1950 in systematischer geheimdienstlicher Spitzeltätigkeit angelegt hatte. Ziel des MfS war die möglichst lückenlose Überwachung der Bevölkerung und die Bekämpfung jedweder Form von tatsächlicher oder unterstellter Regimegegnerschaft. Die formale und inhaltliche Bandbreite der hier vorgestellten Dokumente ist groß: von der einfachen Aktennotiz über ein Sommerfest, der abgehefteten verdächtigen Postkarte bis zum akribischen Dossier der Überwachung von Personen. Darunter finden sich banale wie beklemmende Berichte zu bürokratischem Kleinkram ebenso wie solche zu eklatanten wirtschaftlichen Schieflagen. Es sind Zeugnisse skurriler Präzision, menschlicher Kälte und grotesker Hilflosigkeit eines Machtapparates, dem die dauerhafte Unterdrückung der Freiheit gleichwohl nicht gelungen ist.

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Genossen, wir müssen alles wissen!, Gudrun Weber

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Publicado en
2014
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(Tapa blanda)
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Título
Genossen, wir müssen alles wissen!
Idioma
Alemán
Editorial
BpB
Publicado en
2014
Formato
Tapa blanda
Páginas
205
ISBN10
3838904842
ISBN13
9783838904849
Serie
Etiquetas
No ficción
Calificación
2,5 de 5
Descripción
Mit dem Untergang der DDR 1989/90 wurden riesige Aktenbestände gesichert, die das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) seit seiner Gründung 1950 in systematischer geheimdienstlicher Spitzeltätigkeit angelegt hatte. Ziel des MfS war die möglichst lückenlose Überwachung der Bevölkerung und die Bekämpfung jedweder Form von tatsächlicher oder unterstellter Regimegegnerschaft. Die formale und inhaltliche Bandbreite der hier vorgestellten Dokumente ist groß: von der einfachen Aktennotiz über ein Sommerfest, der abgehefteten verdächtigen Postkarte bis zum akribischen Dossier der Überwachung von Personen. Darunter finden sich banale wie beklemmende Berichte zu bürokratischem Kleinkram ebenso wie solche zu eklatanten wirtschaftlichen Schieflagen. Es sind Zeugnisse skurriler Präzision, menschlicher Kälte und grotesker Hilflosigkeit eines Machtapparates, dem die dauerhafte Unterdrückung der Freiheit gleichwohl nicht gelungen ist.