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Die Niederlausitz

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  • 288 páginas
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Die Publikation untersucht die geomorphologische Entwicklung der Niederlausitzer Landschaft von der letzten Eiszeit bis zur menschlichen Umgestaltung. Sie basiert auf Geländebeobachtungen, Höhenmodellen sowie geologischen und archäologischen Befunden, die in 70 farbigen Karten visualisiert werden. Im Fokus stehen die Brandenburger Eisrandlage und ihr Hinterland sowie die Entwicklung der Schmelzwässer vom Baruther Urstromtal bis zum Berliner Urstromtal. Erstmals wird ein mäandrierender Schmelzwasserstrom mit einem geschätzten Abfluss von 25.000 m³/s vorgestellt, der die Niederung des Ober- und Unterspreewaldes prägte. Periglaziale Prozesse, insbesondere Abluation unter Permafrost, haben entscheidend zur Reliefentwicklung beigetragen, indem sie Material zu den Vorfluten transportierten und flache Rampen sowie Spülmulden formten. In einer dieser Mulden floss einst die Dahme. Die Neiße hinterließ im Oberspreewald große Strominseln im Burg Kauper Gebiet. Das Auftauen des Dauerfrostbodens führte zur Bildung von Segregationseis, das die Oberfläche und die Abflussbahnen der Spree beeinflusste. Im Holozän nahm die Spree bei Cottbus ihren heutigen Verlauf nach Norden. Über 17.000 ausgewertete Moorbohrungsdaten vermitteln einen Eindruck vom ehemals natürlichen, anastomosierenden Flusssystem im Oberspreewald.

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Die Niederlausitz, Ronny Schomacker

Idioma
Publicado en
2015
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Título
Die Niederlausitz
Idioma
Alemán
Editorial
Shaker
Publicado en
2015
Páginas
288
ISBN10
3844039651
ISBN13
9783844039658
Serie
Descripción
Die Publikation untersucht die geomorphologische Entwicklung der Niederlausitzer Landschaft von der letzten Eiszeit bis zur menschlichen Umgestaltung. Sie basiert auf Geländebeobachtungen, Höhenmodellen sowie geologischen und archäologischen Befunden, die in 70 farbigen Karten visualisiert werden. Im Fokus stehen die Brandenburger Eisrandlage und ihr Hinterland sowie die Entwicklung der Schmelzwässer vom Baruther Urstromtal bis zum Berliner Urstromtal. Erstmals wird ein mäandrierender Schmelzwasserstrom mit einem geschätzten Abfluss von 25.000 m³/s vorgestellt, der die Niederung des Ober- und Unterspreewaldes prägte. Periglaziale Prozesse, insbesondere Abluation unter Permafrost, haben entscheidend zur Reliefentwicklung beigetragen, indem sie Material zu den Vorfluten transportierten und flache Rampen sowie Spülmulden formten. In einer dieser Mulden floss einst die Dahme. Die Neiße hinterließ im Oberspreewald große Strominseln im Burg Kauper Gebiet. Das Auftauen des Dauerfrostbodens führte zur Bildung von Segregationseis, das die Oberfläche und die Abflussbahnen der Spree beeinflusste. Im Holozän nahm die Spree bei Cottbus ihren heutigen Verlauf nach Norden. Über 17.000 ausgewertete Moorbohrungsdaten vermitteln einen Eindruck vom ehemals natürlichen, anastomosierenden Flusssystem im Oberspreewald.