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Die bayerischen Kommerzienräte

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  • 650 páginas
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Die bayerische Wirtschaftselite, vertreten durch die Kommerzienräte, prägte zwischen 1880 und 1928 entscheidend die bayerische Gesellschaft. Insgesamt erhielten 1854 bedeutende Wirtschaftsbürger diesen Titel, darunter auch die einzige Frau, Lina Pfaff, eine Nähmaschinenfabrikantin. Der Titel wurde nach Bewertung durch staatliche Instanzen verliehen und umfasste eine Vielzahl von Branchen, von Münchner Bierbrauern über jüdische Hopfenhändler bis hin zu Bankiers, Spielwarenhändlern und Porzellanherstellern wie Hutschenreuther und Rosenthal. Die erhaltenen Akten bieten einen faszinierenden Einblick in die Verbindungen dieser Unternehmer zur Politik, ihren Umgang mit Arbeitern sowie ihre sozialen und kulturellen Aktivitäten. Zudem beleuchten sie das Repräsentationsbedürfnis und die philanthropischen Stiftungen der Wirtschaftselite. Das Buchprojekt präsentiert über 35 reich bebilderte Aufsätze, die einen neuen Blick auf die bayerische Wirtschaftsgeschichte eröffnen, ergänzt durch einen umfangreichen Lexikonteil mit 1.855 Kurzbiografien. Diese Unternehmerprofile sind eine wertvolle Ressource für die Forschung und zeigen ein bemerkenswertes Spektrum der bayerischen Wirtschaftsentwicklung, die oft unterschätzt wurde.

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Die bayerischen Kommerzienräte, Marita Krauss

Idioma
Publicado en
2016
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(Tapa dura)
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Título
Die bayerischen Kommerzienräte
Idioma
Alemán
Editorial
Volk Verlag
Publicado en
2016
Formato
Tapa dura
Páginas
650
ISBN10
3862222160
ISBN13
9783862222162
Serie
Descripción
Die bayerische Wirtschaftselite, vertreten durch die Kommerzienräte, prägte zwischen 1880 und 1928 entscheidend die bayerische Gesellschaft. Insgesamt erhielten 1854 bedeutende Wirtschaftsbürger diesen Titel, darunter auch die einzige Frau, Lina Pfaff, eine Nähmaschinenfabrikantin. Der Titel wurde nach Bewertung durch staatliche Instanzen verliehen und umfasste eine Vielzahl von Branchen, von Münchner Bierbrauern über jüdische Hopfenhändler bis hin zu Bankiers, Spielwarenhändlern und Porzellanherstellern wie Hutschenreuther und Rosenthal. Die erhaltenen Akten bieten einen faszinierenden Einblick in die Verbindungen dieser Unternehmer zur Politik, ihren Umgang mit Arbeitern sowie ihre sozialen und kulturellen Aktivitäten. Zudem beleuchten sie das Repräsentationsbedürfnis und die philanthropischen Stiftungen der Wirtschaftselite. Das Buchprojekt präsentiert über 35 reich bebilderte Aufsätze, die einen neuen Blick auf die bayerische Wirtschaftsgeschichte eröffnen, ergänzt durch einen umfangreichen Lexikonteil mit 1.855 Kurzbiografien. Diese Unternehmerprofile sind eine wertvolle Ressource für die Forschung und zeigen ein bemerkenswertes Spektrum der bayerischen Wirtschaftsentwicklung, die oft unterschätzt wurde.