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Fremdenzimmer

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Im Dezember 2014 eröffnete Elisabeth Steiner in Weitensfeld im Gurktal das Flüchtlingsquartier „Bärenwirt“. In dem Gasthaus, das schon ihre Großeltern betrieben haben, bietet sie Asylwerberinnen und Asylwerbern nicht nur Unterkunft, sondern auch einen Ort der Begegnung, da Gaststube und Garten für Einheimische und Fremde geöffnet sind. Die ehemalige Journalistin reflektiert die ersten zwei Jahre dieser „Brücke zwischen Okzident und Orient“, teilt ihre Erfahrungen und denkt über Integration und deren Gelingen nach. Fotograf Gerhard Maurer, der sich mit Alltagskultur, Heimat und Identität beschäftigt, hat zwischen Januar 2015 und Juni 2016 im „Bärenwirt“ und Umgebung Szenen einer Zwischenwelt festgehalten. Dieser Ort war das Zuhause einer Gastwirtsfamilie und eine Zwischenstation für Menschen auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Entstanden ist ein persönlicher Foto-Essay, der die Herberge und Umgebung als Transitraum darstellt und von Stillstand, Verlorenheit, Fremdheit und Vertrautsein erzählt. Der Foto-Essay wurde im Rahmen von Maurers Installation „Servus in Österreich“ vom 2. bis 26. März 2017 im White Cube von Sonja Gangl im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) in Klagenfurt ausgestellt. Anja Bohnhof, Fotografin und Diplom-Designerin, verfasste eine Einführung zu Maurers „Fremdenzimmer“, die die Arbeit als sehr wahrhaftig über gegenwärtige Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte beschreibt.

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Fremdenzimmer, Gerhard Maurer

Idioma
Publicado en
2017
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(Tapa dura)
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Título
Fremdenzimmer
Idioma
Alemán
Editorial
Heyn
Publicado en
2017
Formato
Tapa dura
Páginas
112
ISBN10
3708405803
ISBN13
9783708405803
Serie
Descripción
Im Dezember 2014 eröffnete Elisabeth Steiner in Weitensfeld im Gurktal das Flüchtlingsquartier „Bärenwirt“. In dem Gasthaus, das schon ihre Großeltern betrieben haben, bietet sie Asylwerberinnen und Asylwerbern nicht nur Unterkunft, sondern auch einen Ort der Begegnung, da Gaststube und Garten für Einheimische und Fremde geöffnet sind. Die ehemalige Journalistin reflektiert die ersten zwei Jahre dieser „Brücke zwischen Okzident und Orient“, teilt ihre Erfahrungen und denkt über Integration und deren Gelingen nach. Fotograf Gerhard Maurer, der sich mit Alltagskultur, Heimat und Identität beschäftigt, hat zwischen Januar 2015 und Juni 2016 im „Bärenwirt“ und Umgebung Szenen einer Zwischenwelt festgehalten. Dieser Ort war das Zuhause einer Gastwirtsfamilie und eine Zwischenstation für Menschen auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Entstanden ist ein persönlicher Foto-Essay, der die Herberge und Umgebung als Transitraum darstellt und von Stillstand, Verlorenheit, Fremdheit und Vertrautsein erzählt. Der Foto-Essay wurde im Rahmen von Maurers Installation „Servus in Österreich“ vom 2. bis 26. März 2017 im White Cube von Sonja Gangl im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) in Klagenfurt ausgestellt. Anja Bohnhof, Fotografin und Diplom-Designerin, verfasste eine Einführung zu Maurers „Fremdenzimmer“, die die Arbeit als sehr wahrhaftig über gegenwärtige Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte beschreibt.