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Aufleuchtende Details

Memoiren eines Erzählers

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  • 1280 páginas
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Péter Nádas zählt zu den bedeutendsten Autoren unserer Zeit und erweitert sein umfangreiches Werk nun um seine Lebenserinnerungen, die sowohl persönlich als auch zeitgeschichtlich sind und eine beeindruckende erzählerische Kraft besitzen. Während Nádas' Mutter am 14. Oktober 1942 in Budapest zur Entbindung fährt, geschehen in anderen Teilen Europas gravierende Ereignisse: ein Einsatzkommando liquidiert das Ghetto in Mizocz, Anne Frank notiert das Gewicht ihrer Familienmitglieder, Jan Karski übermittelt Nachrichten des Widerstands, und Viktor Klemperer erhält in Dresden kein Brot. Nádas verdeutlicht, dass jedes Ereignis mit anderen verknüpft ist, sei es politisch oder privat. Diese „aufleuchtenden Details“ machen Geschichte greifbar und prägen die Erinnerung. Seine Memoiren folgen nicht chronologisch, sondern assoziativ, ähnlich wie in seinen Romanen. Zentrale Frage ist, wie er zu dem wurde, der er ist, da persönliche Erinnerungen untrennbar mit der Geschichte verbunden sind. Nádas zeigt, dass selbst die europäische Aufklärung in den dunklen Tiefen des 20. Jahrhunderts kaum Licht wirft. Das Buch thematisiert, wie Identität unter schwierigen Bedingungen entsteht und gleichzeitig im Fluss der Zeit verloren gehen kann. Nádas blickt auf sein Leben zurück, das eng mit den Schicksalswenden eines sich gewaltsam verändernden Kontinents verknüpft ist.

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Aufleuchtende Details, Péter Nádas

Idioma
Publicado en
2017
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(Tapa dura)
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Subtítulo
Memoiren eines Erzählers
Idioma
Alemán
Editorial
Rowohlt
Publicado en
2017
Formato
Tapa dura
Páginas
1280
ISBN10
3498046977
ISBN13
9783498046972
Serie
Calificación
3,8 de 5
Descripción
Péter Nádas zählt zu den bedeutendsten Autoren unserer Zeit und erweitert sein umfangreiches Werk nun um seine Lebenserinnerungen, die sowohl persönlich als auch zeitgeschichtlich sind und eine beeindruckende erzählerische Kraft besitzen. Während Nádas' Mutter am 14. Oktober 1942 in Budapest zur Entbindung fährt, geschehen in anderen Teilen Europas gravierende Ereignisse: ein Einsatzkommando liquidiert das Ghetto in Mizocz, Anne Frank notiert das Gewicht ihrer Familienmitglieder, Jan Karski übermittelt Nachrichten des Widerstands, und Viktor Klemperer erhält in Dresden kein Brot. Nádas verdeutlicht, dass jedes Ereignis mit anderen verknüpft ist, sei es politisch oder privat. Diese „aufleuchtenden Details“ machen Geschichte greifbar und prägen die Erinnerung. Seine Memoiren folgen nicht chronologisch, sondern assoziativ, ähnlich wie in seinen Romanen. Zentrale Frage ist, wie er zu dem wurde, der er ist, da persönliche Erinnerungen untrennbar mit der Geschichte verbunden sind. Nádas zeigt, dass selbst die europäische Aufklärung in den dunklen Tiefen des 20. Jahrhunderts kaum Licht wirft. Das Buch thematisiert, wie Identität unter schwierigen Bedingungen entsteht und gleichzeitig im Fluss der Zeit verloren gehen kann. Nádas blickt auf sein Leben zurück, das eng mit den Schicksalswenden eines sich gewaltsam verändernden Kontinents verknüpft ist.