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Inter_Körper_Text

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  • 459 páginas
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Hermaphroditen sind seit Jahrtausenden Teil der Literatur und werden traditionell als zwischen- oder zweigeschlechtliche Wesen verstanden, die männliche und weibliche Eigenschaften vereinen. Zeitgenössische Texte hingegen thematisieren Intergeschlechtlichkeit weniger als Symbol der Vollkommenheit, sondern als medizinisches Krankheitsbild. Diese Studie bietet eine umfassende Analyse der modernen deutschsprachigen Literatur zu diesem Thema und betrachtet Werke wie „Vielen Dank für das Leben“ von Sybille Berg, „HerzBlut: Liebe macht Anders“ von Karen-Susan Fessel und „Tief im Wald und unter der Erde“ von Andreas Winkelmann, die verschiedenen Genres entstammen, darunter Autobiografie, Familienroman und Kriminalroman. Angelika Baier zeigt auf, wie Autobiografien und Familienromane medizinische und gesellschaftliche Kritik thematisieren, während Kriminalromane oft intergeschlechtliche Opfer darstellen, die durch ihre Erfahrungen zu Tätern werden. Romane mit intergeschlechtlichen Engelsfiguren analysieren Gewalterfahrungen von Personen, die als „anders“ wahrgenommen werden. Groteske Körperdarstellungen ermöglichen eine Auseinandersetzung mit fragmentierten, grenzoffenen Subjektvorstellungen der Moderne.

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Inter_Körper_Text, Angelika Baier

Idioma
Publicado en
2017
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(Tapa blanda)
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Título
Inter_Körper_Text
Idioma
Alemán
Editorial
Zaglossus
Publicado en
2017
Formato
Tapa blanda
Páginas
459
ISBN10
3902902531
ISBN13
9783902902535
Serie
Descripción
Hermaphroditen sind seit Jahrtausenden Teil der Literatur und werden traditionell als zwischen- oder zweigeschlechtliche Wesen verstanden, die männliche und weibliche Eigenschaften vereinen. Zeitgenössische Texte hingegen thematisieren Intergeschlechtlichkeit weniger als Symbol der Vollkommenheit, sondern als medizinisches Krankheitsbild. Diese Studie bietet eine umfassende Analyse der modernen deutschsprachigen Literatur zu diesem Thema und betrachtet Werke wie „Vielen Dank für das Leben“ von Sybille Berg, „HerzBlut: Liebe macht Anders“ von Karen-Susan Fessel und „Tief im Wald und unter der Erde“ von Andreas Winkelmann, die verschiedenen Genres entstammen, darunter Autobiografie, Familienroman und Kriminalroman. Angelika Baier zeigt auf, wie Autobiografien und Familienromane medizinische und gesellschaftliche Kritik thematisieren, während Kriminalromane oft intergeschlechtliche Opfer darstellen, die durch ihre Erfahrungen zu Tätern werden. Romane mit intergeschlechtlichen Engelsfiguren analysieren Gewalterfahrungen von Personen, die als „anders“ wahrgenommen werden. Groteske Körperdarstellungen ermöglichen eine Auseinandersetzung mit fragmentierten, grenzoffenen Subjektvorstellungen der Moderne.