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Ethik und Poetik

Skizzen 1970-1978. Herausgegeben von Alexandru Bulucz, Ewa Czerwiakowski und Michael Krüger

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Das Buch gilt als eine Legende und zählt zu den bedeutendsten Werken seiner Zeit. Die ethische Integrität von Literatur wird besonders gefährdet, wenn Schriftsteller in die Fänge der Geschichte geraten und sich zwischen Gehorsam und Widerstand entscheiden müssen. In diesem gefährlichen Klima entstanden die Essays aus »Ethik und Poetik«, die Stanisław Barańczak zwischen 1970 und 1978 verfasste. Während sie in Polen nicht veröffentlicht werden durften, fanden sie in Frankreich Gehör. Sie sind ein leidenschaftliches Zeugnis des literarischen und kritischen Kampfes gegen die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts und thematisieren die Rolle der Literatur bei der Wiederherstellung eines ethischen Wertesystems. Barańczak reflektiert über Texte von Ossip Mandelstam und Dietrich Bonhoeffer sowie von Zeitgenossen und Freunden wie Czesław Miłosz, Miron Białoszewski und Wisława Szymborska. Er untersucht die poetischen Überzeugungen, für die diese Autoren bereit waren, jeden Preis zu zahlen. Die zentrale Frage bleibt: Was ist Poesie, wenn sie weder Völker noch Menschen rettet? Sie wird zur Komplizenschaft mit Lügen und zur bloßen Unterhaltung, während das Leben der Menschen auf dem Spiel steht.

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Ethik und Poetik, Stanisław Barańczak

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa dura)
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Título
Ethik und Poetik
Subtítulo
Skizzen 1970-1978. Herausgegeben von Alexandru Bulucz, Ewa Czerwiakowski und Michael Krüger
Idioma
Alemán
Editorial
Edition Faust
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
ISBN10
3945400465
ISBN13
9783945400463
Serie
Etiquetas
No ficción
Descripción
Das Buch gilt als eine Legende und zählt zu den bedeutendsten Werken seiner Zeit. Die ethische Integrität von Literatur wird besonders gefährdet, wenn Schriftsteller in die Fänge der Geschichte geraten und sich zwischen Gehorsam und Widerstand entscheiden müssen. In diesem gefährlichen Klima entstanden die Essays aus »Ethik und Poetik«, die Stanisław Barańczak zwischen 1970 und 1978 verfasste. Während sie in Polen nicht veröffentlicht werden durften, fanden sie in Frankreich Gehör. Sie sind ein leidenschaftliches Zeugnis des literarischen und kritischen Kampfes gegen die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts und thematisieren die Rolle der Literatur bei der Wiederherstellung eines ethischen Wertesystems. Barańczak reflektiert über Texte von Ossip Mandelstam und Dietrich Bonhoeffer sowie von Zeitgenossen und Freunden wie Czesław Miłosz, Miron Białoszewski und Wisława Szymborska. Er untersucht die poetischen Überzeugungen, für die diese Autoren bereit waren, jeden Preis zu zahlen. Die zentrale Frage bleibt: Was ist Poesie, wenn sie weder Völker noch Menschen rettet? Sie wird zur Komplizenschaft mit Lügen und zur bloßen Unterhaltung, während das Leben der Menschen auf dem Spiel steht.