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Was du nicht erzählt hast

Meine Familie im 20. Jahrhundert

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Als sein Vater stirbt und er die Bestattung seiner Großeltern erforschen möchte, beginnt Mark Mazower, als Historiker in Archiven nachzuforschen. Dabei wird ihm schnell bewusst, wie wenig er über seine eigene Familie weiß. Er taucht ein in die bewegten Biografien seiner Vorfahren, darunter sein Großvater Max, der als Mitglied des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes in Vilnius revolutionäre Schriften verbreitete und vor dem russischen Bürgerkrieg nach Großbritannien floh. Trotz seiner vier Sprachen verlor Max nie ein Wort über seine Vergangenheit. Auch das Leben von Max’ unehelichem Sohn André, dem schwarzen Schaf der Familie, wird beleuchtet. André wechselte mehrfach seine Nationalität, lebte zeitweise im faschistischen Spanien und verfasste eine verschwörungstheoretische Abhandlung über einen angeblichen jüdischen Geheimbund. Mit großer Einfühlsamkeit zeichnet Mazower die Lebenswege seiner Angehörigen nach, die über die historische Landkarte Europas verlaufen – von der Sowjetunion während des Großen Terrors bis ins besetzte Paris und schließlich in den Norden Londons. So gelingt ihm ein berührendes Familienmemoir, das gleichzeitig die wechselhafte Geschichte eines ganzen Jahrhunderts erzählt.

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Was du nicht erzählt hast, Mark Mazower

Idioma
Publicado en
2018
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(Tapa dura)
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Título
Was du nicht erzählt hast
Subtítulo
Meine Familie im 20. Jahrhundert
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2018
Formato
Tapa dura
ISBN10
351842811X
ISBN13
9783518428115
Serie
Calificación
4,05 de 5
Descripción
Als sein Vater stirbt und er die Bestattung seiner Großeltern erforschen möchte, beginnt Mark Mazower, als Historiker in Archiven nachzuforschen. Dabei wird ihm schnell bewusst, wie wenig er über seine eigene Familie weiß. Er taucht ein in die bewegten Biografien seiner Vorfahren, darunter sein Großvater Max, der als Mitglied des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes in Vilnius revolutionäre Schriften verbreitete und vor dem russischen Bürgerkrieg nach Großbritannien floh. Trotz seiner vier Sprachen verlor Max nie ein Wort über seine Vergangenheit. Auch das Leben von Max’ unehelichem Sohn André, dem schwarzen Schaf der Familie, wird beleuchtet. André wechselte mehrfach seine Nationalität, lebte zeitweise im faschistischen Spanien und verfasste eine verschwörungstheoretische Abhandlung über einen angeblichen jüdischen Geheimbund. Mit großer Einfühlsamkeit zeichnet Mazower die Lebenswege seiner Angehörigen nach, die über die historische Landkarte Europas verlaufen – von der Sowjetunion während des Großen Terrors bis ins besetzte Paris und schließlich in den Norden Londons. So gelingt ihm ein berührendes Familienmemoir, das gleichzeitig die wechselhafte Geschichte eines ganzen Jahrhunderts erzählt.