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Gewalteskalation und Kriegsgräuel im Ersten Weltkrieg

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Gewalt, Gräuel und Verbrechen sind zentrale Begriffe, die das Elend des Ersten Weltkrieges prägen. In diesem Heft werden neue Forschungen zur Gewalteskalation während des Krieges vorgestellt und die daraus resultierenden Diskurse in den Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften untersucht. Hannes Leidinger erörtert die Auswirkungen der k. u. k. Kriegsverbrechen auf die Gesellschaft nach der Habsburgermonarchie und deren innenpolitische Diskurse in der Ersten Republik. Verena Moritz analysiert die Behandlung von Kriegsgefangenen als Teil der österreichischen Pressepropaganda zwischen 1914 und 1918. Daniel Marc Segesser setzt sich mit internationalen juristischen Debatten über Gewalt, Gräuel und Verbrechen auseinander und thematisiert das Diktum des Ersten Weltkrieges als eine Katastrophe für die Wissenschaft. Oswald Überegger untersucht anhand des Bewegungskriegs verschiedene Faktoren, die zur Gewalteskalation in militärischen Offensiven führen. Diese Beiträge bieten tiefere Einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Gewalt und deren Nachwirkungen in der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts.

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Gewalteskalation und Kriegsgräuel im Ersten Weltkrieg, Wolfgang Weber

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Publicado en
2018
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(Tapa blanda)
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Título
Gewalteskalation und Kriegsgräuel im Ersten Weltkrieg
Idioma
Alemán
Formato
Tapa blanda
Páginas
122
ISBN10
3847108484
ISBN13
9783847108481
Serie
Descripción
Gewalt, Gräuel und Verbrechen sind zentrale Begriffe, die das Elend des Ersten Weltkrieges prägen. In diesem Heft werden neue Forschungen zur Gewalteskalation während des Krieges vorgestellt und die daraus resultierenden Diskurse in den Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften untersucht. Hannes Leidinger erörtert die Auswirkungen der k. u. k. Kriegsverbrechen auf die Gesellschaft nach der Habsburgermonarchie und deren innenpolitische Diskurse in der Ersten Republik. Verena Moritz analysiert die Behandlung von Kriegsgefangenen als Teil der österreichischen Pressepropaganda zwischen 1914 und 1918. Daniel Marc Segesser setzt sich mit internationalen juristischen Debatten über Gewalt, Gräuel und Verbrechen auseinander und thematisiert das Diktum des Ersten Weltkrieges als eine Katastrophe für die Wissenschaft. Oswald Überegger untersucht anhand des Bewegungskriegs verschiedene Faktoren, die zur Gewalteskalation in militärischen Offensiven führen. Diese Beiträge bieten tiefere Einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Gewalt und deren Nachwirkungen in der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts.