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Mache die Welt

Eine Geschichte der Philosophie 4

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Im vierten Band seiner Philosophiegeschichte widmet sich Richard David Precht den großen Ideen der Moderne, die die Philosophie herausfordern. Der Raum als feste Größe der Physik verliert an Bedeutung, und die Fragen nach Materie, Leben und Bewusstsein werden zunehmend unklar. Sigmund Freuds Psychoanalyse bringt das Unbewusste ins Spiel und stellt die traditionelle Vernunftphilosophie in Frage. Gleichzeitig beansprucht die Soziologie das Terrain der Philosophie, was deren Relevanz in Frage stellt. Um weiterhin von Bedeutung zu sein, muss die Philosophie über die Perspektiven der Naturwissenschaften, Psychologen und Soziologen hinausgehen, tiefer ins Leben blicken und präziser beschreiben. Dies führt zur Entwicklung von Edmund Husserls Phänomenologie und den neuen Ontologien von Martin Heidegger, Alfred North Whitehead und Nicolai Hartmann. Die analytischen Philosophen, inspiriert von Ludwig Wittgenstein und Bertrand Russell, setzen bei der Logik der Sprache an, während Ernst Bloch und Walter Benjamin das Denken in Bildern und Metaphern erforschen. Parallel dazu radikalisieren sich die gesellschaftlichen Umstände, insbesondere durch den Ersten Weltkrieg, der zu einem radikalen Neudenken anregt, gefolgt von den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs. Precht zeichnet kenntnisreich die Entwicklung des Denkens in der Moderne nach und beleuchtet deren weitreichende Folgen bis in unsere Zeit.

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Mache die Welt, Richard David Precht

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa dura),
Estado del libro
Dañado
Precio
15,20 €

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3,8
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Subtítulo
Eine Geschichte der Philosophie 4
Idioma
Alemán
Editorial
Goldmann
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
ISBN10
3442315441
ISBN13
9783442315444
Serie
Etiquetas
No ficción
Calificación
3,75 de 5
Descripción
Im vierten Band seiner Philosophiegeschichte widmet sich Richard David Precht den großen Ideen der Moderne, die die Philosophie herausfordern. Der Raum als feste Größe der Physik verliert an Bedeutung, und die Fragen nach Materie, Leben und Bewusstsein werden zunehmend unklar. Sigmund Freuds Psychoanalyse bringt das Unbewusste ins Spiel und stellt die traditionelle Vernunftphilosophie in Frage. Gleichzeitig beansprucht die Soziologie das Terrain der Philosophie, was deren Relevanz in Frage stellt. Um weiterhin von Bedeutung zu sein, muss die Philosophie über die Perspektiven der Naturwissenschaften, Psychologen und Soziologen hinausgehen, tiefer ins Leben blicken und präziser beschreiben. Dies führt zur Entwicklung von Edmund Husserls Phänomenologie und den neuen Ontologien von Martin Heidegger, Alfred North Whitehead und Nicolai Hartmann. Die analytischen Philosophen, inspiriert von Ludwig Wittgenstein und Bertrand Russell, setzen bei der Logik der Sprache an, während Ernst Bloch und Walter Benjamin das Denken in Bildern und Metaphern erforschen. Parallel dazu radikalisieren sich die gesellschaftlichen Umstände, insbesondere durch den Ersten Weltkrieg, der zu einem radikalen Neudenken anregt, gefolgt von den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs. Precht zeichnet kenntnisreich die Entwicklung des Denkens in der Moderne nach und beleuchtet deren weitreichende Folgen bis in unsere Zeit.