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Seit der Allerhöchsten Entschließung der Kaiserin Maria Theresia vom 12.1.1757 hatten k. (u.) k. Offiziere das Recht auf Erhebung in den österreichischen Adelsstand, ein Privileg, das bis zum Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie bestand. Diese Berufsschicht genoss eine bevorzugte Behandlung in Auszeichnungsfragen, was für viele Offiziere den krönenden Abschluss ihrer Karriere darstellte. Im Gegensatz dazu hatten Beamte und die seit dem späten 19. Jahrhundert zunehmend ausgezeichneten Industriellen und Bankfachleute weniger Chancen auf eine „Standeserhöhung“. Ab 1916, mit der Eskalation des Krieges, änderte sich die Nobilitierungspraxis grundlegend. Der systematisierte Ablauf, der zuvor vom k. k. Innenministerium durchgeführt wurde, wich einer persönlicheren Annäherung an die Auszuzeichnenden und deren Familien. Kaiser Franz Joseph I. verlangte ab 1916 eine zusammengefasste Darstellung jeder Standeserhebung, was Kaiser Karl I. später perfektionierte. Dadurch erhielten vermehrt Witwen und Waisen gefallener Offiziere Standeserhebungen. Der neue Band bietet erstmals eine umfassende Darstellung von Standeserhebungen und Gnadenakten der beiden österreichischen Souveräne im Ersten Weltkrieg, einschließlich einer Vielzahl von Familien aus Militär, Beamtenschaft und Wirtschaft, die in Genealogie und farbiger Wappenbeschreibung präsentiert werden.
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Nobilitierungen unter der Regentschaft Kaiser Franz Joseph I./I. Ferenc József király (1914-1916), Arno Kerschbaumer
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- Publicado en
- 2017
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