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Kinder brauchen Rituale

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Der einfach geschriebene, leicht verständliche Ratgeber erläutert zunächst aus entwicklungspsychologischer Sicht, weshalb Kinder Rituale überhaupt brauchen. In allen Kulturen prägen Rituale menschliches Verhalten in ganz bestimmten Lebensphasen. Sie kommen in Krisensituationen - seien es nun individuelle oder gesamtgesellschaftliche - zur Anwendung. Rituale können entwicklungsfördernd sein, aber auch entwicklungshemmend. Dann nämlich, wenn das Ritual zum Zwang wird oder wenn es aufgezwungen ist. Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt die Autorin rituelles Verhalten vom Säugling bis ins Jugendalter. Sie gibt Tips und Anregungen, wie Rituale helfend erzieherisch eingesetzt werden können: Morgenrituale, Einschlafrituale, Rituale in Konfliktsituationen usw. Im Kapitel über Rituale bei der Lösung von individuellen Problemen geht Kaufmann-Huber auch explizit auf die Todesthematik ein. Wichtig am ganzen Buch aber ist die Einsicht, dass Rituale Halt geben und Trost spenden, dass sie auch einen nicht zu unterschätzenden sozialen Aspekt haben: Rituale verbinden! (Quelle: R. Fassbind-Eigenheer, Und wenn sie nicht gestorben sind ..., Kommentierte Liste von Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern sowie Fachliteratur für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema "Sterben und Tod", Pestalozzianum Verl., Zürich, 1999).

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Kinder brauchen Rituale, Gertrud KaufmannHuber

Idioma
Publicado en
2001
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(Tapa blanda)
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Idioma
Alemán
Editorial
Herder
Publicado en
2001
Formato
Tapa blanda
Páginas
158
ISBN10
3451049368
ISBN13
9783451049361
Serie
Primera publicación
1995
Título original
Kinder brauchen Rituale
Calificación
4 de 5
Descripción
Der einfach geschriebene, leicht verständliche Ratgeber erläutert zunächst aus entwicklungspsychologischer Sicht, weshalb Kinder Rituale überhaupt brauchen. In allen Kulturen prägen Rituale menschliches Verhalten in ganz bestimmten Lebensphasen. Sie kommen in Krisensituationen - seien es nun individuelle oder gesamtgesellschaftliche - zur Anwendung. Rituale können entwicklungsfördernd sein, aber auch entwicklungshemmend. Dann nämlich, wenn das Ritual zum Zwang wird oder wenn es aufgezwungen ist. Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt die Autorin rituelles Verhalten vom Säugling bis ins Jugendalter. Sie gibt Tips und Anregungen, wie Rituale helfend erzieherisch eingesetzt werden können: Morgenrituale, Einschlafrituale, Rituale in Konfliktsituationen usw. Im Kapitel über Rituale bei der Lösung von individuellen Problemen geht Kaufmann-Huber auch explizit auf die Todesthematik ein. Wichtig am ganzen Buch aber ist die Einsicht, dass Rituale Halt geben und Trost spenden, dass sie auch einen nicht zu unterschätzenden sozialen Aspekt haben: Rituale verbinden! (Quelle: R. Fassbind-Eigenheer, Und wenn sie nicht gestorben sind ..., Kommentierte Liste von Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern sowie Fachliteratur für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema "Sterben und Tod", Pestalozzianum Verl., Zürich, 1999).