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Des Rätsels Lösung – oder warum Kontingenz kein Zufall ist.

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Wir begreifen die Welt in Geschichten, die durch Medien vermittelt werden. Diese Dissertation untersucht, wie die Einführung neuer Medien seit dem Web 2.0 (Social Media) die Rezeptionsweisen von Unterhaltungstexten verändert hat. Dabei wird das mediensoziologische Konzept von Elena Esposito herangezogen, das die determinierte Überraschung als charakteristisch für die interaktiv-kontingente Rezeptionsweise beschreibt, die durch vernetzte Computer geprägt ist. Die zentrale Forschungsfrage beleuchtet, ob sich die Rezeptions- und Wirkungsweise der determinierte Überraschung bereits vor dem Web 2.0 in filmnarratologischen Strukturen gezeigt hat, insbesondere in unzuverlässig erzählten Filmen, die möglicherweise das Paradigma der spielerischen Rezeption widerspiegeln. Durch eine werkintern-filmnarratologische Analyse dieser Filme wird die spielerische, interaktive Rezeption nachgewiesen. Um diese interaktive Rezeption quantitativ zu erfassen, ist eine filmnarratologisch-werkinterne Definition und Typologisierung unzuverlässig erzählter Filme und Erzählweisen notwendig, wodurch eine Forschungslücke geschlossen wird. Behandelte Filme sind unter anderem Ekel, One Hour Photo, Lucky Number Slevin, Achteinhalb, A Beautiful Mind, Shutter Island, Inception sowie eine Folge der Serie Masters of Sex.

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Des Rätsels Lösung – oder warum Kontingenz kein Zufall ist., Henning Kristina

Idioma
Publicado en
2023
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Título
Des Rätsels Lösung – oder warum Kontingenz kein Zufall ist.
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
ISBN10
3741004286
ISBN13
9783741004285
Serie
Descripción
Wir begreifen die Welt in Geschichten, die durch Medien vermittelt werden. Diese Dissertation untersucht, wie die Einführung neuer Medien seit dem Web 2.0 (Social Media) die Rezeptionsweisen von Unterhaltungstexten verändert hat. Dabei wird das mediensoziologische Konzept von Elena Esposito herangezogen, das die determinierte Überraschung als charakteristisch für die interaktiv-kontingente Rezeptionsweise beschreibt, die durch vernetzte Computer geprägt ist. Die zentrale Forschungsfrage beleuchtet, ob sich die Rezeptions- und Wirkungsweise der determinierte Überraschung bereits vor dem Web 2.0 in filmnarratologischen Strukturen gezeigt hat, insbesondere in unzuverlässig erzählten Filmen, die möglicherweise das Paradigma der spielerischen Rezeption widerspiegeln. Durch eine werkintern-filmnarratologische Analyse dieser Filme wird die spielerische, interaktive Rezeption nachgewiesen. Um diese interaktive Rezeption quantitativ zu erfassen, ist eine filmnarratologisch-werkinterne Definition und Typologisierung unzuverlässig erzählter Filme und Erzählweisen notwendig, wodurch eine Forschungslücke geschlossen wird. Behandelte Filme sind unter anderem Ekel, One Hour Photo, Lucky Number Slevin, Achteinhalb, A Beautiful Mind, Shutter Island, Inception sowie eine Folge der Serie Masters of Sex.