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Interkulturelle Perspektivität als Potenzial bilingualen Geschichtsunterrichts?

Eine empirische Studie

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  • 402 páginas
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Wo liegt das besondere Potenzial bilingualen Geschichtsunterrichts im Vergleich zu deutschsprachigem? Ein Spezifikum ist der durch Bilingualität konstruierte Blick auf die Vergangenheit, der dem deutschsprachigen einen in der zweiten Sprache konzeptionalisierten zur Seite stellen kann. Anhand des Themas »Imperialismus« zeigt eine Schulbuchanalyse mithilfe des Concept Mapping-Verfahrens Sinnbildungen auf, die im deutsch- und englischsprachigen Rahmen vorherrschen. Die Analyse offenbart, dass das Thema „Imperialismus“ sich hervorragend eignet, um unterschiedliche sprachliche Konzepte der Vergangenheit zu identifizieren. Concept Maps verdeutlichen die gemeinsamen und divergierenden Erinnerungs- kulturen in Deutsch und Englisch. Eine an diese Schulbuchanalyse anknüpfende, repräsentative Fragebogenstudie untersucht, ob bilingual unterrichtete Schüler*innen beide Konzepte eher wahrnehmen, zwischen ihnen differenzieren und unter ihnen koordinieren können als ihre deutschsprachig unterrichteten Mitschüler*innen. Bilingualer Geschichtsunterricht bietet somit die Möglichkeit, durch den Zugang zu zwei Sprachen ein tieferes und differenzierteres Verständnis historischer Ereignisse zu erlangen.

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Publicado en
2023
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Título
Interkulturelle Perspektivität als Potenzial bilingualen Geschichtsunterrichts?
Subtítulo
Eine empirische Studie
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
Páginas
402
ISBN10
3847115618
ISBN13
9783847115618
Serie
Descripción
Wo liegt das besondere Potenzial bilingualen Geschichtsunterrichts im Vergleich zu deutschsprachigem? Ein Spezifikum ist der durch Bilingualität konstruierte Blick auf die Vergangenheit, der dem deutschsprachigen einen in der zweiten Sprache konzeptionalisierten zur Seite stellen kann. Anhand des Themas »Imperialismus« zeigt eine Schulbuchanalyse mithilfe des Concept Mapping-Verfahrens Sinnbildungen auf, die im deutsch- und englischsprachigen Rahmen vorherrschen. Die Analyse offenbart, dass das Thema „Imperialismus“ sich hervorragend eignet, um unterschiedliche sprachliche Konzepte der Vergangenheit zu identifizieren. Concept Maps verdeutlichen die gemeinsamen und divergierenden Erinnerungs- kulturen in Deutsch und Englisch. Eine an diese Schulbuchanalyse anknüpfende, repräsentative Fragebogenstudie untersucht, ob bilingual unterrichtete Schüler*innen beide Konzepte eher wahrnehmen, zwischen ihnen differenzieren und unter ihnen koordinieren können als ihre deutschsprachig unterrichteten Mitschüler*innen. Bilingualer Geschichtsunterricht bietet somit die Möglichkeit, durch den Zugang zu zwei Sprachen ein tieferes und differenzierteres Verständnis historischer Ereignisse zu erlangen.