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Gefühlswelten

Emotionsarbeit und Emotionsregulation in der niedrigschwelligen Drogenhilfe

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Die Arbeitskräfte der niedrigschwelligen Drogenhilfe bieten emotionale Unterstützung, Orientierung und Stabilität, stoßen jedoch an die Grenzen ihrer emotionalen Belastbarkeit und der organisatorischen Kapazitäten. Emotionsarbeit soll den Klienten ein Gefühl der Fürsorge vermitteln und gleichzeitig dem Selbstschutz der Helfenden dienen sowie zur Aufrechterhaltung sozialer Normen beitragen. Diese Arbeit manifestiert sich als Gefühlsarbeit zur Unterstützung von Überlebenshilfen und zur Stärkung sozialer Emotionsnormen im zwischenmenschlichen Umgang. Die Offenheit für Begegnungen schafft Nähe, erfordert jedoch auch eine ausgewogene Distanz. Emotionsarbeit fördert die Verbindung zu Klienten und Kollegen, gestaltet Beziehungen und schützt vor emotionaler Überforderung. Die qualitative Studie beleuchtet das subjektive Erleben und die Bedeutung von Emotionen, Emotionsarbeit und Emotionsregulation aus der Sicht der MitarbeiterInnen in der Drogenhilfe. Fachkräfte der Suchthilfe erhalten wertvolle Einblicke für ihre eigene Praxis, während auch Studierende und Mitarbeitende aus anderen psychosozialen Bereichen sowie dem Dienstleistungssektor nützliche arbeitspsychologische Informationen finden. Jürgen Fais ist Arbeits- und Organisationspsychologe, Kriminologe, Dipl. Sozialpädagoge und Gesellschafter des Instituts für angewandte Gewaltprävention ParaVida.

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Gefühlswelten, Jürgen Fais

Idioma
Publicado en
2023
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Título
Gefühlswelten
Subtítulo
Emotionsarbeit und Emotionsregulation in der niedrigschwelligen Drogenhilfe
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
ISBN10
3958538266
ISBN13
9783958538269
Serie
Descripción
Die Arbeitskräfte der niedrigschwelligen Drogenhilfe bieten emotionale Unterstützung, Orientierung und Stabilität, stoßen jedoch an die Grenzen ihrer emotionalen Belastbarkeit und der organisatorischen Kapazitäten. Emotionsarbeit soll den Klienten ein Gefühl der Fürsorge vermitteln und gleichzeitig dem Selbstschutz der Helfenden dienen sowie zur Aufrechterhaltung sozialer Normen beitragen. Diese Arbeit manifestiert sich als Gefühlsarbeit zur Unterstützung von Überlebenshilfen und zur Stärkung sozialer Emotionsnormen im zwischenmenschlichen Umgang. Die Offenheit für Begegnungen schafft Nähe, erfordert jedoch auch eine ausgewogene Distanz. Emotionsarbeit fördert die Verbindung zu Klienten und Kollegen, gestaltet Beziehungen und schützt vor emotionaler Überforderung. Die qualitative Studie beleuchtet das subjektive Erleben und die Bedeutung von Emotionen, Emotionsarbeit und Emotionsregulation aus der Sicht der MitarbeiterInnen in der Drogenhilfe. Fachkräfte der Suchthilfe erhalten wertvolle Einblicke für ihre eigene Praxis, während auch Studierende und Mitarbeitende aus anderen psychosozialen Bereichen sowie dem Dienstleistungssektor nützliche arbeitspsychologische Informationen finden. Jürgen Fais ist Arbeits- und Organisationspsychologe, Kriminologe, Dipl. Sozialpädagoge und Gesellschafter des Instituts für angewandte Gewaltprävention ParaVida.