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Dame Venus

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In der Sexualität gibt es nicht nur ein Mittelalter, sondern mehrere. Auf dem gemeinsamen Hintergrund einer mehr oder weniger ausgeprägten Herabwürdigung der Frau verändern sich die Wahrnehmungen des Körpers und seiner Schwächen, die zunächst rigoros verurteilt wurden, im Laufe der Zeit, zusammen mit den sozialen Verhaltensweisen und Praktiken. Den Mönchen, die als Hüter der Sitten fungieren, folgen um 1200 Theologen, die auf die Natur und ihre Imperative achten. In diesem Kontext entfaltet sich innerhalb der Ehe – dem zunächst einzigen Raum, der der menschlichen "Fleischlichkeit" zugestanden wird – und oft auch außerhalb davon eine männliche Sexualität, die relativ frei ist, solange sie als natürlich gilt. Dieses Werk bemüht sich, diese Entwicklung der Sitten zu erklären und berücksichtigt dabei auch die sodomitischen und homosexuellen Liebesformen, die allmählich in den Schatten gedrängt, aber überall erkennbar sind.

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Dame Venus, Jacques Rossiaud

Idioma
Publicado en
1994
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Título
Dame Venus
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
1994
Formato
Tapa blanda
Páginas
297
ISBN10
3406374344
ISBN13
9783406374340
Serie
Título original
La prostituzione nel medioevo
Calificación
3,75 de 5
Descripción
In der Sexualität gibt es nicht nur ein Mittelalter, sondern mehrere. Auf dem gemeinsamen Hintergrund einer mehr oder weniger ausgeprägten Herabwürdigung der Frau verändern sich die Wahrnehmungen des Körpers und seiner Schwächen, die zunächst rigoros verurteilt wurden, im Laufe der Zeit, zusammen mit den sozialen Verhaltensweisen und Praktiken. Den Mönchen, die als Hüter der Sitten fungieren, folgen um 1200 Theologen, die auf die Natur und ihre Imperative achten. In diesem Kontext entfaltet sich innerhalb der Ehe – dem zunächst einzigen Raum, der der menschlichen "Fleischlichkeit" zugestanden wird – und oft auch außerhalb davon eine männliche Sexualität, die relativ frei ist, solange sie als natürlich gilt. Dieses Werk bemüht sich, diese Entwicklung der Sitten zu erklären und berücksichtigt dabei auch die sodomitischen und homosexuellen Liebesformen, die allmählich in den Schatten gedrängt, aber überall erkennbar sind.