Bookbot

Vom Faschismus zum Neuen Denken

Autores

Parámetros

  • 349 páginas
  • 13 horas de lectura

Más información sobre el libro

Als Bindeglied zwischen Nationalsozialismus und „New Age“ sieht Gess die Lehre C. G. Jungs, die sich zeitweise dem Nazifaschismus andiente und heute in den Schriften des „Neuen Denkens“ - etwa von Franz Alt, Fritjof Capra, Rainer Langhans und Bhagwan - eine Renaissance erfährt. Gess untersucht das Verhältnis Jungs zum Nationalsozialismus, der sich der „Archetypenlehre“ Jungs bediente, um sein Weltbild zu stützen. Ist die Jungsche Lehre tatsächlich, wie von den Kündern der „Wendezeit“ propagiert, Geist von ihrem Geist, dann liegt der Schluß nahe, daß das Neue Denken - mit seinen normativ gewendeten Konzepten von Ganzheitlichkeit, natürlichem Gleichgewicht, innerer Revolution - Bereitschaften legitimiert und verklärt, die einst zum Faschismus führten oder doch mit ihm gut vereinbar waren. Mit ihm kehrt ein Denken wieder, das sich in der Phase der faschistischen „Machtergreifung“ mit dieser Macht liieren konnte in dem Bewußtsein, von der nationalsozialistischen Bewegung bestätigt zu werden und sie bestätigen zu können. "Gess' Untersuchung beeindruckt durch die Konsequenz und Akribie, mit der er den Verzweigungen einer ohnehin ideolgiegefährdeten Weltanschauung bis in die heutige New-Age- Bewegung nachgeht." (Micha Brumlik)

Compra de libros

Vom Faschismus zum Neuen Denken, Heinz Gess

Idioma
Publicado en
1994
product-detail.submit-box.info.binding
(Tapa blanda)
Te avisaremos por correo electrónico en cuanto lo localicemos.

Métodos de pago

Nadie lo ha calificado todavía.Añadir reseña

Título
Vom Faschismus zum Neuen Denken
Idioma
Alemán
Autores
Heinz Gess
Editorial
zu Klampen
Publicado en
1994
Formato
Tapa blanda
Páginas
349
ISBN10
3924245339
ISBN13
9783924245337
Serie
Descripción
Als Bindeglied zwischen Nationalsozialismus und „New Age“ sieht Gess die Lehre C. G. Jungs, die sich zeitweise dem Nazifaschismus andiente und heute in den Schriften des „Neuen Denkens“ - etwa von Franz Alt, Fritjof Capra, Rainer Langhans und Bhagwan - eine Renaissance erfährt. Gess untersucht das Verhältnis Jungs zum Nationalsozialismus, der sich der „Archetypenlehre“ Jungs bediente, um sein Weltbild zu stützen. Ist die Jungsche Lehre tatsächlich, wie von den Kündern der „Wendezeit“ propagiert, Geist von ihrem Geist, dann liegt der Schluß nahe, daß das Neue Denken - mit seinen normativ gewendeten Konzepten von Ganzheitlichkeit, natürlichem Gleichgewicht, innerer Revolution - Bereitschaften legitimiert und verklärt, die einst zum Faschismus führten oder doch mit ihm gut vereinbar waren. Mit ihm kehrt ein Denken wieder, das sich in der Phase der faschistischen „Machtergreifung“ mit dieser Macht liieren konnte in dem Bewußtsein, von der nationalsozialistischen Bewegung bestätigt zu werden und sie bestätigen zu können. "Gess' Untersuchung beeindruckt durch die Konsequenz und Akribie, mit der er den Verzweigungen einer ohnehin ideolgiegefährdeten Weltanschauung bis in die heutige New-Age- Bewegung nachgeht." (Micha Brumlik)