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Der Fotojournalist Sacha Hartgers zeigt in seinem Projekt »Irreguläre Grenzen in Europa« die Realität der Ausgrenzung diesseits und jenseits der Gesetze. Aufgrund ihrer Hautfarbe werden Fremde auf offener Straße von Bürgern und Polizisten gestellt, gejagt, in Ghettos zurückgedrängt, auf Polizeirevieren gefoltert und mit dem Tode bedroht. Sie werden inhaftiert und abgeschoben. Als Nichteinheimischen wird ihnen der Aufenthalt strittig gemacht und die Basis ihrer Existenz entzogen – mit allen Mitteln der Bürokratie. Das führt zu unglaublichen Alltagssituationen: Ein Afrikaner wird auf dem Polizeirevier an die Heizung gekettet; maghrebinische Moslems sperren die Straße eines Pariser Arrondissements ab, um dort ihr Freitagsgebet verrichten zu können; ein albanischer Friseursalon hat seine Arbeit auf einem Müllhaufen aufgenommen; eine eritreische Zeitungsverkäuferin wird vom Kellner eines römischen Restaurants bereits vor dem Eingang verjagt; ein Palästinenser wird von Zivilbeamten und uniformierten Polizisten auf dem Revier bis zur Bewusstlosigkeit verprügelt. Nirgends geduldet zu sein, ist das Signum, das wie ein unsichtbarer Stempel diesen Bildern aufgedrückt ist. Sacha Hartgers Fotos tragen mit dazu bei, gerade dort die Augen zu öffnen, wo die Öffentlichkeit sie zumeist geschlossen hält. Mit Texten von Ulrich Bielefeld und Victora von Flemming.
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Irreguläre Grenzen in Europa, Sacha Hartgers
- Idioma
- Publicado en
- 1998
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