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Globalität und Philosophie

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Ein Dilemma der Kulturalität für die Philosophie liegt darin, dass in interkultureller Orientierung mehr zur Frage steht als nur die Komplettierung einer europäisch zentrierten Philosophiegeschichte durch außereuropäische Traditionen oder ein Vergleich mit diesen. Nicht um 'philosophische' oder 'philosophie-historische' Interkulturalität geht es, sondern schlicht um Philosophie. Allerdings so, dass deren Begriffe, Fragen und Methoden kritisch zu reflektieren sind hinsichtlich der Tatsache, dass es nicht eine und nicht eine endgültig angemessene Sprache, Tradition und Denkform des Philosophierens gibt, sondern viele. Die Beiträge dieses Bandes befassen sich mit dem Entwurf eines Programms polylogischer Philosophie, in welchem ernst damit gemacht werden soll, dass unreduzierbare Vielfalt im philosophischen Denken stets zu erwarten, dass aber dennoch der Anspruch auf vernunftgeleitetes Überzeugen nicht aufzugeben ist.

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Globalität und Philosophie, Franz Martin Wimmer

Idioma
Publicado en
2003
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(Tapa blanda)
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Título
Globalität und Philosophie
Idioma
Alemán
Publicado en
2003
Formato
Tapa blanda
Páginas
143
ISBN10
3851321766
ISBN13
9783851321760
Serie
Descripción
Ein Dilemma der Kulturalität für die Philosophie liegt darin, dass in interkultureller Orientierung mehr zur Frage steht als nur die Komplettierung einer europäisch zentrierten Philosophiegeschichte durch außereuropäische Traditionen oder ein Vergleich mit diesen. Nicht um 'philosophische' oder 'philosophie-historische' Interkulturalität geht es, sondern schlicht um Philosophie. Allerdings so, dass deren Begriffe, Fragen und Methoden kritisch zu reflektieren sind hinsichtlich der Tatsache, dass es nicht eine und nicht eine endgültig angemessene Sprache, Tradition und Denkform des Philosophierens gibt, sondern viele. Die Beiträge dieses Bandes befassen sich mit dem Entwurf eines Programms polylogischer Philosophie, in welchem ernst damit gemacht werden soll, dass unreduzierbare Vielfalt im philosophischen Denken stets zu erwarten, dass aber dennoch der Anspruch auf vernunftgeleitetes Überzeugen nicht aufzugeben ist.