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Das Königtum der O̧wo̧-Yoruba

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Das Alter des Königtums der Owo-Yoruba in der Stadt Owo im Südwesten Nigerias dokumentieren Terrakotten aus dem frühen 15. Jahrhundert. Über die noch beobachtbaren sakralen Aspekte dieses Königtums war bislang wenig bekannt. Die Studie trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu füllen. Sie präsentiert Ursprungstraditionen, Elemente des Titelwesens, Nachfolgeriten, religiöse Vorstellungen und jährliche Königsfeste der Owo-Yoruba, die in drei Feldforschungen in den 1990er Jahren aufgenommen wurden. Die Owo-Yoruba waren aufgrund ihrer Randlage zwischen den Yoruba und den Edo zahlreichen kulturellen Einflüssen ausgesetzt. In einem kulturvergleichenden Ansatz versucht die Verfasserin Elemente eines alten, gemeinsamen kulturellen Erbes, das bereits aus der Zeit vor dem 15. Jahrhundert stammen könnte, von rezenteren Entlehnungen und Entwicklungen zu unterscheiden. Dabei verdeutlicht sie die Schwächen der bislang vorliegenden historischen Interpretationen und veranschaulicht die weite Verbreitung des sich ergebenden kultmythologischen Kulturmusters.

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Das Königtum der O̧wo̧-Yoruba, Gabriele Weisser

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa blanda)
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Título
Das Königtum der O̧wo̧-Yoruba
Idioma
Alemán
Editorial
Kovač
Publicado en
2008
Formato
Tapa blanda
Páginas
416
ISBN10
3830033036
ISBN13
9783830033035
Serie
Descripción
Das Alter des Königtums der Owo-Yoruba in der Stadt Owo im Südwesten Nigerias dokumentieren Terrakotten aus dem frühen 15. Jahrhundert. Über die noch beobachtbaren sakralen Aspekte dieses Königtums war bislang wenig bekannt. Die Studie trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu füllen. Sie präsentiert Ursprungstraditionen, Elemente des Titelwesens, Nachfolgeriten, religiöse Vorstellungen und jährliche Königsfeste der Owo-Yoruba, die in drei Feldforschungen in den 1990er Jahren aufgenommen wurden. Die Owo-Yoruba waren aufgrund ihrer Randlage zwischen den Yoruba und den Edo zahlreichen kulturellen Einflüssen ausgesetzt. In einem kulturvergleichenden Ansatz versucht die Verfasserin Elemente eines alten, gemeinsamen kulturellen Erbes, das bereits aus der Zeit vor dem 15. Jahrhundert stammen könnte, von rezenteren Entlehnungen und Entwicklungen zu unterscheiden. Dabei verdeutlicht sie die Schwächen der bislang vorliegenden historischen Interpretationen und veranschaulicht die weite Verbreitung des sich ergebenden kultmythologischen Kulturmusters.